Robert d’Arcy, 4th Earl of Holderness Joshua Reynolds (1723-1792)
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Joshua Reynolds – Robert d’Arcy, 4th Earl of Holderness
Ort: National Museum of Western Art, Tokyo.
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Die Farbgebung dominiert durch den satten Rotton des Gewandes. Die Textur des Stoffes wird durch geschickte Lichtführung betont, was dem Kleidungsstück eine fast greifbare Tiefe verleiht. Das Weiß der Rüschen am Kragen und die Perücke bilden einen deutlichen Kontrast zum dunklen Hintergrund und lenken die Aufmerksamkeit auf das Gesicht. Die Frisur ist typisch für die Epoche, mit sorgfältig gewellten Locken, die den Kopf umrahmen.
Die Beleuchtung ist dramatisch; sie konzentriert sich hauptsächlich auf das Gesicht und die Schultern des Mannes, während der Rest des Körpers in Schatten liegt. Dies verstärkt den Eindruck von Würde und Autorität. Die subtile Schattierung im Gesicht deutet auf eine gewisse Lebendigkeit hin, vermeidet aber gleichzeitig eine zu starke Individualisierung.
Die Schrift über dem Kopf des Dargestellten, die seinen Titel andeutet, unterstreicht seine soziale Stellung. Es ist anzunehmen, dass das Werk dazu diente, den Status und die Bedeutung der abgebildeten Person zu dokumentieren und für nachfolgende Generationen festzuhalten.
Subtextuell könnte die Darstellung eine Aussage über Macht und Privilegien treffen. Die sorgfältige Inszenierung, die luxuriöse Kleidung und die dominante Präsenz des Dargestellten spiegeln das Selbstverständnis einer Aristokratie wider, die sich ihrer gesellschaftlichen Bedeutung bewusst ist. Gleichzeitig lässt die zurückhaltende Mimik und die kontrollierte Haltung vermuten, dass es sich um eine idealisierte Darstellung handelt, die möglicherweise weniger von der tatsächlichen Persönlichkeit als vielmehr von den Erwartungen an einen Mann seines Standes ausgeht.