Self-Portrait, Wearing Glasses Joshua Reynolds (1723-1792)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Joshua Reynolds – Self-Portrait, Wearing Glasses
Ort: Apsley House, The Wellington Museum
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert von dunklen Tönen – vor allem Schwarz und Grau –, welche den Fokus voll und ganz auf die Person lenken. Die Hautpartien sind durch subtile Lichtreflexe modelliert, was dem Gesicht eine gewisse Plastizität verleiht. Das Weiß des Kragens und der Rüschen am Hemd bildet einen hellen Kontrast zum dunklen Hintergrund und betont die Eleganz der Kleidung.
Die Frisur ist typisch für die Epoche, mit toupierten Locken an den Seiten und einem deutlichen Haarkranz. Die Brille, die er trägt, ist ein auffälliges Detail, das sowohl seine Sehschwäche offenbart als auch eine intellektuelle Aura verstärken könnte. Sie wirkt fast wie ein Symbol für Beobachtungsgabe und wissenschaftliches Interesse.
Die Darstellung des Hintergrunds ist sehr sparsam gehalten; lediglich schemenhafte Farbflecken deuten auf einen Raum hin, der aber nicht im Detail erkennbar ist. Dies unterstreicht die Isolation des Porträtierten und lenkt die Aufmerksamkeit noch stärker auf seine Person.
Es liegt eine gewisse Selbstbewusstheit in der Darstellung, verbunden mit einer gewissen Melancholie oder Nachdenklichkeit. Der Betrachter wird direkt angesprochen, als ob der Dargestellte einen Dialog eingehen möchte. Die Gesamtwirkung ist die eines Mannes, der sich seiner selbst bewusst ist und seine Position in der Welt reflektiert. Es entsteht ein Eindruck von Intelligenz, Würde und einer gewissen inneren Tiefe.