Mrs. Nesbitt as Circe Joshua Reynolds (1723-1792)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Joshua Reynolds – Mrs. Nesbitt as Circe
Ort: Smith College Museum of Art, Northampton.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Hintergrund ist dunkel und dicht bewachsen, erzeugt durch einen dichten Blätterwald, der fast vollständig in Schatten getaucht ist. In dieser düsteren Umgebung sind zwei Tiere zu erkennen: ein Leopard, der sich eng an das Podest schmiegt, und eine weiße Katze, die direkt neben der Frau sitzt. Darüber hinaus ist am oberen Bildrand eine männliche Figur erkennbar, die auf einem Ast sitzt und in Richtung des Betrachters blickt.
Die Komposition deutet stark auf mythologische Bezüge hin. Die Anwesenheit von Wildtieren – Leopard und Katze – sowie die dunkle, waldartige Umgebung erinnern an die Gestalt der Circe aus Homers Odyssee, einer Zauberin, die ihre Feinde in Tiere verwandelte. Die Frau scheint diese Rolle anzunehmen oder zumindest zu verkörpern. Ihre ruhige Haltung und ihr unerschütterlicher Blick verstärken diesen Eindruck von Macht und Kontrolle.
Die goldene Stange könnte als Symbol für Autorität oder Herrschaft interpretiert werden, während die Rose eine subtile Andeutung auf Schönheit und vielleicht auch Gefahr darstellt – ein Hinweis auf die verführerische Natur der dargestellten Figur. Die männliche Gestalt im Baum kann als eine ihrer verzauberten Opfer interpretiert werden, gefangen in ihrem Bann.
Die Farbgebung ist überwiegend gedämpft gehalten, mit einem starken Kontrast zwischen dem hellen Gewand der Frau und dem dunklen Hintergrund. Dieser Kontrast lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentrale Figur und verstärkt ihre Präsenz. Insgesamt erzeugt das Gemälde eine Atmosphäre von geheimnisvoller Eleganz und verborgener Macht, die den Betrachter dazu anregt, über die Bedeutung der dargestellten Szene nachzudenken.