On the job for victory Jonas Lie (1880-1940)
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Jonas Lie – On the job for victory
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Der Blick wird sofort auf das Schiff gelenkt, dessen Rumpf noch unvollendet erscheint. Arbeiter sind in verschiedenen Phasen des Bauprozesses beschäftigt: Einige schweißen, andere führen Holzarbeiten aus, wieder andere bedienen Maschinen. Die Figuren sind nicht individualisiert dargestellt; sie erscheinen als Teil einer kollektiven Anstrengung, ein Synonym für die Massenarbeit, die für den Kriegseinsatz notwendig ist. Ihre Körperhaltung und ihre Kleidung unterstreichen die körperliche Ausdauer und das Engagement, das von ihnen erwartet wird.
Die Komposition wirkt dynamisch. Die schrägen Perspektiven und die überlappenden Strukturen der Kräne erzeugen ein Gefühl von Tiefe und Bewegung. Das Licht fällt von oben herab und betont die monumentale Größe der Werft und die Bedeutung der dort geleisteten Arbeit. Der Himmel ist nur schemenhaft angedeutet, was den Fokus auf die menschliche Aktivität lenkt.
Der Schriftzug ON THE JOB FOR VICTORY am unteren Bildrand verstärkt die propagandistische Absicht des Werkes. Er suggeriert eine direkte Verbindung zwischen der täglichen Arbeit der Arbeiter und dem Erfolg im Krieg. Die Nennung von UNITED STATES SHIPPING BOARD und EMERGENCY FLEET CORPORATION unterstreicht den staatlichen Auftrag und die Notwendigkeit, Schiffe für militärische Zwecke zu bauen.
Subtextuell lässt sich eine Spannung zwischen der Härte der Arbeitsbedingungen und dem Idealbild des patriotischen Einsatzes erkennen. Die Arbeiter werden als Helden dargestellt, doch ihre Individualität geht in der kollektiven Anstrengung verloren. Das Bild vermittelt ein Gefühl von Dringlichkeit und Opferbereitschaft, das für die Mobilisierung der Bevölkerung während des Krieges unerlässlich war. Es ist eine visuelle Appelle an Pflichtbewusstsein und nationale Einheit.