Ambrogio Raffele John Singer Sargent (1856-1925)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
John Singer Sargent – Ambrogio Raffele
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der dargestellte Herr trägt einen dunklen Anzug mit Weste, der etwas abgenutzt wirkt. Seine Haltung ist entspannt, er stützt sich lässig auf einen Türknauf oder ähnlichen Gegenstand, während seine Hand in seiner Hosentasche ruht. Ein Gehstock lehnt an seinem Bein. Sein Gesicht ist von einem markanten Bart umrahmt, der ihm eine würdevolle Ausstrahlung verleiht. Die Augen sind dunkel und wirken nachdenklich, fast traurig.
Die Komposition ist schlicht gehalten. Der Mann füllt den Großteil des Bildes aus, was seine Präsenz unterstreicht. Die fließenden Übergänge in den Farben erzeugen einen Eindruck von Bewegung und Flüchtigkeit. Es scheint, als ob die Zeit hier stillsteht, eine Momentaufnahme eines Mannes im fortgeschrittenen Alter.
Subtextuell könnte das Werk auf die Vergänglichkeit des Lebens anspielen. Der abgetragene Anzug, der Gehstock und die nachdenkliche Miene deuten auf eine Lebenserfahrung hin, die von Höhen und Tiefen geprägt ist. Die Helligkeit im Hintergrund mag Hoffnung oder Erinnerung symbolisieren, während die gedämpfte Farbgebung eine gewisse Melancholie vermittelt. Es entsteht ein Eindruck von Kontemplation und innerer Einkehr. Der Mann wirkt isoliert, aber nicht einsam; er scheint in sich gekehrt und versunken in seine Gedanken. Die Aquarelltechnik verstärkt diesen Eindruck der Zartheit und Vergänglichkeit.