View of Mills Plains, Van Diemens Land John Glover (1767-1849)
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John Glover – View of Mills Plains, Van Diemens Land
Ort: Art Gallery of South Australia, Adelaide.
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Ein kleiner Fluss schlängelt sich durch das Bildfeld, begleitet von einer schmalen Uferzone mit dichter Vegetation. Auf der anderen Seite des Flusses grasen Kühe, was auf eine landwirtschaftliche Nutzung des Gebiets hindeutet. Im Hintergrund erheben sich hügelige Berge, deren Gipfel in einem blassblauen Farbton dargestellt sind, was die Distanz betont. Der Himmel ist von hellen Wolken durchzogen, die ein Gefühl von Weite und Klarheit vermitteln.
Die Farbwahl ist geprägt von warmen Erdtönen – Brauntöne, Gelbtöne und Olivgrün dominieren das Bild. Diese Farbpalette erzeugt eine Atmosphäre der Ruhe und des Friedens, verstärkt durch das diffuse Licht, das die Szene beleuchtet. Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut: Der erhöhte Vordergrund dient als Ausgangspunkt, von dem aus der Blick in die Ferne geleitet wird, wobei die Bäume als vertikale Elemente wirken, die die Weite des Himmels betonen.
Neben der schlichten Darstellung einer Landschaft offenbart das Werk subtile Hinweise auf menschliche Präsenz und Eingriffe in die Natur. Die Kühe am Flussufer sind ein deutliches Zeichen für Viehzucht, während die insgesamt kultivierte Erscheinung der Ebene darauf schließen lässt, dass es sich nicht um eine völlig unberührte Wildnis handelt. Es entsteht der Eindruck einer Landschaft, die bereits von Menschen genutzt und bearbeitet wird, jedoch in harmonischer Weise mit der natürlichen Umgebung koexistiert. Die Darstellung könnte als eine Verherrlichung des Kolonialismus interpretiert werden, indem sie ein Bild von Ordnung und Fruchtbarkeit in einem vermeintlich wilden Land zeichnet. Gleichzeitig vermittelt die Malerei aber auch eine gewisse Melancholie und Vergänglichkeit, angedeutet durch das abfärbende Laub der Bäume und die weite, unberührte Landschaft, die möglicherweise bald einer stärkeren menschlichen Nutzung unterworfen sein wird.