The Garden of Eden Jacob de Backer (1555-1591)
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Jacob de Backer – The Garden of Eden
Ort: Groeninge Museum (Musée Groeninge), Bruges.
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Die Szene spielt offensichtlich in einer paradiesischen Umgebung. Eine Vielzahl von Tieren bevölkert das Bild: Hirsche, Rinder, Ziegen und verschiedene Vogelarten leben friedlich nebeneinander. Ein Fluss schlängelt sich durch die Landschaft, dessen Ufer von üppiger Vegetation gesäumt sind. Im Hintergrund erheben sich sanfte Hügel und ein schimmernder Wasserfall, der eine Atmosphäre der Ruhe und Harmonie verstärkt.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut. Der ältere Mann bildet das Zentrum der Szene, seine Position unterstreicht seine Autorität und Bedeutung. Die beiden jungen Menschen stehen dicht aneinander, was auf eine enge Beziehung hindeutet. Die Tiere sind so angeordnet, dass sie die Blickführung des Betrachters lenken und die Weite der Landschaft betonen.
Subtextuell scheint es sich um einen Moment der Übergabe oder Einführung zu handeln. Der ältere Mann könnte als eine Art Vermittler zwischen der göttlichen Welt und den menschlichen Bewohnern dieser idyllischen Umgebung interpretiert werden. Die Nacktheit der jungen Menschen symbolisiert ihre Unschuld und Reinheit, während die friedliche Koexistenz von Mensch und Tier das harmonische Gleichgewicht des Paradieses verdeutlicht.
Die Darstellung der Landschaft selbst trägt zur Bedeutung bei. Die üppige Vegetation und das klare Licht vermitteln ein Gefühl von Fülle und Vitalität. Der Wasserfall symbolisiert möglicherweise Erneuerung und Reinigung. Insgesamt erzeugt die Malerei eine Atmosphäre der Hoffnung, des Friedens und der unberührten Schönheit – eine Vision eines idealisierten Zustands vor dem Fall in die Sünde. Die Anwesenheit der Tiere, die scheinbar ohne Furcht oder Scheu interagieren, unterstreicht das Fehlen von Konflikten und Leid in dieser Welt.