An Allegory of Truth and Justice (The Psalm of David, LXXXIV, 10-11) Jacob de Backer (1555-1591)
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Jacob de Backer – An Allegory of Truth and Justice (The Psalm of David, LXXXIV, 10-11)
Ort: Private Collection
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Die zweite Frau, deren Hautton einen warmen, goldenen Schimmer hat und die in ein leuchtend orangefarbenes Gewand gehüllt ist, legt ihr Ohr an die Hand der ersten Figur. Diese Geste impliziert das Lauschen, das Vernehmen einer Weisheit oder Offenbarung. Ihre Haltung wirkt sanft und empfänglich.
Über den beiden Frauen schwebt eine Puttenfigur mit ausgebreiteten Flügeln, die eine Taube freilässt – ein klassisches Symbol für Frieden und göttliche Inspiration. Am Fuße der Darstellung sitzt eine weitere Putte, die auf einem Buch ruht. Dieses Buch könnte Wissen oder Gesetzgebung symbolisieren.
Der Hintergrund ist in eine Landschaft gemalt, die von einer antiken Architektur und einem weiten Blick über Wasser geprägt ist. Diese Elemente verleihen dem Bild Tiefe und erweitern den allegorischen Rahmen. Die Farbgebung ist insgesamt warm gehalten, wobei Rot-, Orange- und Goldtöne dominieren, was der Szene eine gewisse Erhabenheit verleiht.
Die Komposition suggeriert ein Zusammenspiel von zwei Kräften: Wahrheit, repräsentiert durch die Waage und das Schwert, und Gerechtigkeit, verkörpert durch das Lauschen und Vernehmen. Die Puttenfiguren fungieren als himmlische Zeugen oder Boten dieser Verbindung. Es entsteht der Eindruck einer intimen Offenbarung, eines Moments der Erkenntnis, in dem Wahrheit und Gerechtigkeit miteinander verschmelzen. Der Subtext deutet auf die Notwendigkeit hin, Weisheit zu suchen und sich von ihr leiten zu lassen, um gerechte Entscheidungen treffen zu können. Die Nähe der beiden Frauen könnte zudem eine allegorische Darstellung einer harmonischen Beziehung zwischen Vernunft und Gefühl andeuten, die für das Verständnis und die Umsetzung von Wahrheit und Gerechtigkeit unerlässlich ist.