CIGOLI St Francis Receives The Stigmata The Italian artists
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
The Italian artists – CIGOLI St Francis Receives The Stigmata
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Komposition ist stark auf die vertikale Achse ausgerichtet. Der Blick des Betrachters wird sofort zur oberen Bildhälfte gelenkt, wo zwei Putten umgeben einen leuchtenden Heiligenschein und ein Vogelbild darstellen. Diese himmlischen Wesen scheinen als Boten göttlicher Intervention zu fungieren, ihre Anwesenheit verstärkt den Eindruck eines übernatürlichen Ereignisses. Der Vogel, möglicherweise ein Doppeladler, könnte eine symbolische Bedeutung tragen, die sich auf königliche Macht oder spirituelle Erhabenheit bezieht.
Die Landschaft im Hintergrund ist dunkel und dicht bewachsen, was einen Kontrast zur hellen, göttlichen Szene bildet. Ein einzelnes Haus, kaum erkennbar zwischen den Bäumen, deutet auf eine Verbindung zur irdischen Welt hin, die jedoch durch die übergeordnete spirituelle Erfahrung in den Hintergrund gedrängt wird. Am Boden vor der knienden Figur liegen ein Schädel und ein Buch. Der Schädel ist ein klassisches Vanitas-Symbol, das an die Vergänglichkeit des Lebens und die Unvermeidlichkeit des Todes erinnert. Das Buch, vermutlich eine Bibel oder ein Gebetbuch, symbolisiert die religiöse Grundlage der Szene und den Glauben des Mannes. Die Rosette um seinen Hals deutet auf seine Zugehörigkeit zu einem religiösen Orden hin.
Die Farbgebung ist warm und düster gehalten, mit dunklen Brauntönen und Rottönen, die eine Atmosphäre von Ernsthaftigkeit und Kontemplation erzeugen. Das Licht fällt dramatisch auf die Figur des Mannes, wodurch sein Leiden und seine Hingabe hervorgehoben werden. Die Schatten verstärken den Eindruck der Tiefe und des Geheimnisvollen.
Die Szene scheint ein Moment höchster spiritueller Erfahrung darzustellen – eine Vision oder Offenbarung, die den Mann in seinen Grundfesten erschüttert hat. Es ist eine Darstellung von Glauben, Leiden und Transzendenz, die den Betrachter dazu anregt, über die Beziehung zwischen Mensch und Göttlichem nachzudenken. Die Anordnung der Elemente suggeriert eine tiefe spirituelle Krise, die jedoch auch mit einer Form der Erlösung oder eines höheren Verständnisses verbunden ist.