Bramantino (Bartolomeo Suardi, Italian, approx. 1465-1530) The Italian artists
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
The Italian artists – Bramantino (Bartolomeo Suardi, Italian, approx. 1465-1530)
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau trägt ein dunkles Gewand, das einen leuchtenden roten Überkleidungsrock freigibt. Ihr Gesicht ist von einer gewissen Melancholie geprägt; der Blick ist nach unten gerichtet, die Mundwinkel leicht gesenkt. Ein Heiligschein umgibt ihren Kopf, was auf ihre besondere Bedeutung hindeutet. Das Kind, das sie in den Armen hält, scheint ihr zugewandt zu sein und streckt eine Hand aus. Seine Haut wirkt rosig und seine Gesichtszüge sind lebhaft.
Der Hintergrund ist von einer detaillierten Stadtansicht dominiert. Mehrere hohe Gebäude mit Zinnen ragen empor, die einen Eindruck von Größe und Macht vermitteln. Die Landschaft vor der Stadt ist karg und trostlos, mit vereinzelten Bäumen und Büschen. Im fernen Hintergrund erkennen wir eine sanfte Hügellandschaft und einen Horizont, der in einem blassen Blau schwelgt.
Die Farbgebung ist zurückhaltend gehalten. Erdtöne dominieren die Landschaft, während das Rot des Überkleides einen starken Kontrast bildet. Die Beleuchtung scheint von links zu kommen, wodurch eine subtile Modellierung der Figuren entsteht und ihre Formen betont werden.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine religiöse Szene handelt, obwohl die spezifische Thematik nicht eindeutig erkennbar ist. Die städtische Umgebung könnte als Symbol für die Welt oder das menschliche Dasein interpretiert werden, während die Frau und das Kind möglicherweise eine höhere Macht oder göttliche Gnade repräsentieren. Die Kargheit der Landschaft könnte auf Leiden oder Prüfungen hinweisen, denen die dargestellten Personen ausgesetzt sind. Die Ausrichtung des Kindes deutet auf eine Verbindung zur Welt hin, vielleicht als Vermittler zwischen Himmel und Erde. Insgesamt erweckt das Werk einen Eindruck von Würde, Kontemplation und einer stillen Hoffnung inmitten einer unsicheren Umgebung.