Rubens, Pieter Paul – Portrait of Lady-in-Waiting to the Infanta Isabella Hermitage ~ part 14 (Hi Resolution images)
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Hermitage ~ part 14 – Rubens, Pieter Paul - Portrait of Lady-in-Waiting to the Infanta Isabella
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BEMERKUNGEN: 11 Ответы
Das ist ein Blick, der mir ins Gesicht trifft, durch die unendliche Zeit hindurch.
Das faszinierendste Gemälde im Eremitage-Museum. Aber warum wartet die Dame? In früheren Zeiten, wenn ich mich richtig erinnere, stand unter dem Bild eine Aufschrift: Porträt der Infantin Isabella.
Ich habe mich doch geirrt – es ist das Porträt der Kammerzofe der Infantin Isabella.
Oberst, vielen Dank, dass Sie den Fehler bemerkt haben, er wurde korrigiert. Der Originaltitel des Gemäldes lautet: Porträt einer Hofdame der Infantin Isabella.
Ein einfach atemberaubender Blick und ein schönes Gesicht!
Ich glaube, der Titel sollte doch noch geändert werden. Das Gemälde ist faszinierend, und viele Leute werden denken, dass eine Infantin aus dem Haus Habsburg so ausgesehen haben könnte. In Russland hat sich seit langem die Bezeichnung Porträt einer Kammerdienerin etabliert.
Das ist nicht Isabella Clara Eugenia, man muss sich mit Kunst beschäftigen...
Laut einer Legende ist es die Tochter von Rubens, die früh starb. Er hat sie so dargestellt, als ob sie gelebt hätte. Das weiß jeder Künstler.
Seit vielen Jahren ist dies mein Lieblingsbild. Wenn ich im Hermitage bin, verbringe ich immer mindestens eine halbe Stunde davor. Es strahlt so viel Ruhe und Frieden aus. Und ihr Blick bringt Seelenfrieden, und alles Schlechte verfliegt weit weg.
1625 war das Jahr, in dem dieses Gemälde entstanden ist. Es handelt sich wahrscheinlich um Clara Serena, die Tochter von Peter Paul. Sie wurde nicht so alt wie auf dem Bild dargestellt. Im Museum Liechtenstein (Vaduz) gibt es eine Skizze ihres Gesichts, und die Gesichtszüge stimmen überein. Das Gemälde wurde von der Familie Kroza verkauft und von Katharina II. für das Eremitage-Museum erworben.
Ich mag es, dieses Bild anzusehen.
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Die Frau trägt ein dunkles, samtiges Kleid, dessen Kragen tief ausgestellt ist. Darüber befindet sich eine aufwendig gerüschte Zopfmanschette aus weißem Tüll, die den Hals umspielt und durch ihre filigrane Gestaltung und Volumigkeit den Blick auf sich zieht. Eine feine, perlenbesetzte Kette schimmert dezent zwischen Zopfmanschette und Kleidungsstück hervor und deutet auf einen gewissen sozialen Status hin.
Ihr Haar ist zu einem lockeren Zopf gebunden, der von wenigen Strähnen um das Gesicht gelöst ist. Die Gesichtszüge wirken weich und harmonisch. Ein sanftes Lächeln umspielt ihre Lippen, und ihre Augen blicken mit einer gewissen Ruhe und Selbstsicherheit. Die Haut ist mit feinen Pinselstrichen modelliert, was ihr eine gewisse Lebendigkeit verleiht.
Die Farbgebung ist gedämpft und konzentriert sich auf dunkle Töne wie Schwarz und Braun, die durch das Weiß der Zopfmanschette und die hellen Hauttöne kontrastiert werden. Dies lenkt die Aufmerksamkeit auf das Gesicht und die Details der Kleidung.
Die Komposition ist schlicht und auf die Darstellung der Person konzentriert. Die direkte Blickrichtung der Frau erzeugt eine Intimität und lädt den Betrachter zu einer persönlichen Betrachtung ein. Es lässt sich der Eindruck entstehen, dass die dargestellte Person die Aufmerksamkeit des Betrachters bewusst und wohlwollend erwidert.
Subtextuell könnte das Gemälde auf die gesellschaftliche Stellung der Frau hindeuten. Die aufwendige Zopfmanschette, die feine Kette und das luxuriöse Kleid lassen auf einen privilegierten sozialen Hintergrund schließen. Die ruhige und würdevolle Haltung der Frau könnte zudem auf eine gewisse Selbstbeherrschung und Anmut hindeuten, die als wünschenswert galten. Die Intimität des Blicks könnte zudem eine Einladung zur Vertrautheit andeuten, ohne jedoch die Distanz zu überwinden.