Potter, Paulus – Chained Dog Hermitage ~ part 10
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Hermitage ~ part 10 – Potter, Paulus - Chained Dog
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BEMERKUNGEN: 9 Ответы
Der Autor hat etwas auf die Hütte geschrieben – man kann davon ausgehen, dass es sich um ein Selbstporträt handelt.
Ich war im Oktober 2009 im Hermitage.... Ich habe vor diesem Gemälde geweint... Und bis heute kommen mir die Tränen, denn dieses Bild hat mich so sehr berührt und beeindruckt.
Das Bild habe ich in meiner Jugend gesehen und kann es bis heute nicht mehr ruhig betrachten oder daran denken. Es hat mich tief berührt, bis in jede Zelle meines Körpers, und das obwohl ich jetzt 54 Jahre alt bin.
Ja, dieser Hund hat mich selbst irgendwie gefesselt: während ich durch das Hermitage Museum ging, kehrte ich immer wieder zu ihm zurück. Der lebendige und durchdringende Blick – da kommen die Tränen vor... Ich glaube, dass mit dem Künstler etwas passiert ist, das für immer im Blick des unglücklichen Hundes geblieben ist – daher die innere Kraft des Bildes. Für mich ist der Hund an der Kette ein Bild von Unfreiheit und verlorenen Illusionen geworden. Eine Kette hat sich geschlossen: der Hund, der Künstler, ich. Es tut mir leid für alle. Und man versteht, dass die Glieder dieser Kette nicht zerbrechen... Man könnte heulen vor Schmerz.
Wieder einmal berührt das Bild tief im Herzen...
Der Hund ist ein Hofkünstler, der eine gut bezahlte Arbeit gegen die Freiheit des Ausdrucks eingetauscht hat. Er malt Bilder auf Bestellung und nicht das, was er selbst gerne malen würde. Und hier liegt, meine Herren, die ganze Tragödie. Als wir eine Kunsttherapie durchführten, erzählte man uns von diesem Bild.
Der Hund hat Tränen in den Augen...
Ich war von diesem Bild sehr beeindruckt und jedes Mal, wenn ich den Eremitage besuche, komme ich immer wieder darauf zurück. Es ist zweifellos ein Selbstporträt. Interessant zu bemerken ist, dass der Hund auf dem Bild alles hat – Essen und ein Zuhause – außer Freiheit... Ich habe eine Legende gehört, wonach der Künstler eine Frau liebte, die nicht seine Frau werden konnte. Sie lebte am anderen Ufer des Flusses...
Die Allegorie (oder das einfache Bild eines gefangenen Hundes) ist in jedem Fall ein beeindruckendes und unvergessliches Werk. In diesen Hundeaugen steckt mehr Gefühl als in vielen menschlichen Porträts. Ja, ich bin auch mehrmals zu diesem Gemälde zurückgekehrt... Und jedes Mal bis zu Tränen... Jeder wird darin etwas anderes sehen, aber niemand wird es vergessen.
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Der Hintergrund ist eine weitläufige Landschaft mit einem Horizont, der sich in der Ferne in eine Stadt mit einer markanten Kirchturmspitze erstreckt. Im Vordergrund, links vom Hund, liegt ein toter Hase auf einem Hügel, was die Situation zusätzlich verdunkelt. Einige grüne Pflanzen sprießen neben dem Hund aus dem Boden.
Die Hütte, an der das Tier angekettet ist, bildet einen Rahmen für die Szene. Auf der Hütte befindet sich eine signierte Inschrift.
Die Komposition wirkt sorgfältig durchdacht. Die diagonale Anordnung des Hundes und der Hütte lenkt den Blick des Betrachters und betont die Position des Tieres. Die Farbgebung ist gedämpft und erdverbunden, was die Atmosphäre der Szene unterstreicht.
Es lassen sich verschiedene Interpretationen anbieten. Der gefesselte Hund könnte für Beschränkung, Unterordnung oder sogar die Unfreiheit des Menschen stehen. Die Anwesenheit des toten Hasen verstärkt den Eindruck von Verlust und möglicherweise auch von Gewalt. Die Stadt im Hintergrund könnte eine Metapher für Zivilisation und Ordnung sein, die jedoch in Kontrast zur Einsamkeit und Gefangenschaft des Hundes steht.
Der Blick des Hundes, der den Betrachter direkt ansieht, erzeugt eine beklemmende Atmosphäre und lädt zur Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Tier, Freiheit und Abhängigkeit ein. Die Szene ruft ein Gefühl von Melancholie und Isolation hervor.