Flight into Egypt Henry Ossawa Tanner (1859-1937)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Henry Ossawa Tanner – Flight into Egypt
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Landschaft selbst ist von einer melancholischen Stimmung durchzogen. Hügel erheben sich im Hintergrund, bedeckt mit dürren Bäumen und Büschen. Der Himmel ist trüb und diffus, was die Atmosphäre zusätzlich verdunkelt. Die Farbpalette dominiert in gedeckten Tönen – Grau-, Braun- und Grüntöne mischen sich zu einem harmonischen, wenn auch düsteren Gesamtbild.
Die Komposition wirkt ruhig und besinnlich. Die Figuren sind nicht im Mittelpunkt des Geschehens, sondern scheinen sich in die Landschaft einzufügen. Der Blick des Betrachters wird durch die leicht erhöhte Position der Perspektive auf das weite Terrain gelenkt. Dies erzeugt ein Gefühl von Weite und Einsamkeit.
Es lässt sich eine subtile Spannung erkennen: Die Figuren sind eindeutig auf der Flucht, doch die Darstellung verzichtet auf dramatische Elemente. Stattdessen wird die Erschöpfung und die Unsicherheit ihrer Situation durch die ruhige Komposition und die gedämpfte Farbgebung betont. Die Kargheit der Landschaft könnte als Symbol für die Schwierigkeiten und Entbehrungen interpretiert werden, denen die Reisenden begegnen. Die Dunkelheit der Gewänder verstärkt den Eindruck von Trauer und Verlust.
Die Darstellung suggeriert eine Geschichte von Vertreibung und Hoffnungslosigkeit, doch gleichzeitig schwingt auch ein Hauch von Stärke und Ausdauer mit. Der Esel, als Trage- und Lasttier, symbolisiert die Bürde, die sie tragen müssen, aber auch ihre Fähigkeit, weiterzumachen. Die Landschaft selbst, trotz ihrer Kargheit, bietet einen gewissen Schutz und eine Möglichkeit zur Fortbewegung. Insgesamt entsteht ein Bild von stiller Entschlossenheit angesichts widriger Umstände.