Flight into Egypt, No. 2 Henry Ossawa Tanner (1859-1937)
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Henry Ossawa Tanner – Flight into Egypt, No. 2
Ort: Amistad Research Center
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Der architektonische Rahmen besteht aus einer Reihe von Bögen und Säulen, die in einem gedämpften Farbton gehalten sind. Die Beleuchtung ist diffus und erzeugt ein Gefühl der Unsicherheit und des Zwielichts. Es wirkt, als ob die Figuren sich in einem Übergang befinden, sowohl räumlich als auch symbolisch.
Die Farbwahl verstärkt diesen Eindruck. Dominieren doch gedeckte Töne wie Grau, Braun und Beige, wobei vereinzelte Akzente von Rosatönen und Blautönen das Bild auflockern. Die Pinselstriche sind locker und expressiv, was der Szene eine gewisse Dynamik verleiht. Es entsteht kein Gefühl von statischer Ruhe, sondern eher ein Eindruck von Bewegung und Flüchtigkeit.
Die Darstellung ist reduziert auf das Wesentliche; es fehlen detaillierte Darstellungen oder überflüssige Elemente. Dies lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die zentralen Figuren und ihre innere Verfassung. Die Architektur wirkt fast wie eine Kulisse, die die Figuren umgibt und gleichzeitig ihre Isolation betont.
Subtextuell könnte das Werk als Metapher für eine Reise interpretiert werden – nicht nur eine physische Flucht, sondern auch eine spirituelle Suche oder ein innerer Wandel. Die Dunkelheit der Farben und die unsichere Beleuchtung könnten die Schwierigkeiten und Herausforderungen symbolisieren, denen sich die Figuren stellen müssen. Der Esel, als Trägerlast, könnte für Ausdauer und Geduld stehen, während die Frau auf dem Tier eine gewisse Verletzlichkeit und Hoffnungslosigkeit ausstrahlt. Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck einer existentiellen Suche nach Geborgenheit und Erlösung.