Yerres, Close of the Abbesses Gustave Caillebotte (1848-1894)
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Gustave Caillebotte – Yerres, Close of the Abbesses
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Die Beleuchtung ist diffus und scheint von oben herabzukommen, wodurch ein Gefühl von gedämpfter, fast melancholischer Stimmung entsteht. Die Perspektive ist leicht erhöht, was die Länge und Enge der Gasse verstärkt und die Häuser noch mächtiger erscheinen lässt. Die Straßenfläche selbst ist schmutzig und von Flecken übersät, was auf Abnutzung und Vernachlässigung hindeutet.
Die Bäume, die zwischen den Häusern sprießen, wirken wie unerwünschte Fremdkörper, die sich mit hartnäckiger Vitalität in die beengte Umgebung zwängen. Ihre dunklen Grüntöne bilden einen Kontrast zu den blassen Fassaden und verstärken die Atmosphäre der Verlassenheit.
Der Eindruck, der sich hier vermittelt, ist der einer stillen, fast verlassenen Gegend. Es liegt eine gewisse Tristesse und ein Hauch von sozialer Marginalität in der Luft. Die Häuser wirken als Zeugen einer vergangenen Zeit, deren Glanz verblasst ist. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass hier ein Leben existiert, das sich hinter geschlossenen Türen abspielt, verborgen vor dem Blick des Betrachters. Die Komposition wirkt beengend, die fehlende menschliche Präsenz unterstreicht die Isolation und die Stille.
Es scheint, als ob der Künstler hier weniger an einer realistischen Darstellung interessiert ist als vielmehr an der Vermittlung einer spezifischen Stimmung und einer subtilen Reflexion über Verfall, Isolation und die Bedingungen des städtischen Lebens am Rande der Gesellschaft. Die Farbgebung und die grobe Pinselführung tragen wesentlich zu diesem Eindruck bei und verstärken die Atmosphäre der melancholischen Kontemplation.