In a Cafe – 1880 (Musee des Beaux-Arts – Rouen (France)) Gustave Caillebotte (1848-1894)
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Gustave Caillebotte – In a Cafe - 1880 (Musee des Beaux-Arts - Rouen (France))
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Der Blick der Gestalt ist direkt auf den Betrachter gerichtet, was eine direkte Konfrontation erzeugt. Die Augen wirken nachdenklich, vielleicht sogar ein wenig melancholisch. Seine Gesichtszüge sind markant, mit einem deutlichen Schnurrbart, der seinen Charakter unterstreicht.
Im Hintergrund erkennen wir die Einrichtung eines Cafés. Eine lange, rote Sitzbank erstreckt sich über den Raum, an der weitere Personen sitzen. Diese Figuren sind jedoch unschärfer dargestellt und wirken wie Beobachter, die die Szene im Hintergrund ergänzen. Ein Spiegel im Hintergrund verstärkt den Eindruck von Raum und Tiefe und reflektiert zudem das Licht, wodurch eine dynamische Atmosphäre entsteht.
Die Farbgebung ist gedämpft, mit einem vorherrschenden Spiel aus Dunkelbraun, Grau und Rot. Die dunklen Töne verstärken die Atmosphäre der Introspektion und der etwas düsteren Stimmung. Der Kontrast zwischen dem dunklen Anzug der Hauptfigur und den helleren Farben im Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit auf ihn.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich um ein Momentbild handelt, eingefangen in einem alltäglichen Umfeld. Die Szene evoziert eine gewisse Einsamkeit, obwohl die Figur sich in einem öffentlichen Raum befindet. Der Blickkontakt mit dem Betrachter lässt den Eindruck entstehen, dass die Figur eine Geschichte zu erzählen hat, eine Geschichte von Kontemplation und vielleicht auch von innerer Zerrissenheit. Die Detailgenauigkeit der Kleidung und die sorgfältige Ausführung der Gesichtszüge deuten auf eine Wertschätzung für die bürgerliche Kultur des ausgehenden 19. Jahrhunderts hin. Es scheint, als wolle der Künstler nicht nur eine äußere Erscheinung festhalten, sondern auch einen Einblick in die Psyche des Porträtierten geben.