The coast of Lebanon Giulio Aristide Sartorio (1860-1932)
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Giulio Aristide Sartorio – The coast of Lebanon
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Der rechte Bildrand wird fast vollständig von dem massiven Felsen eingenommen, dessen raue Textur durch eine lebendige Farbgebung aus Beige-, Grau- und Brauntönen wiedergegeben wird. Die Oberfläche des Gesteins ist nicht glatt, sondern weist deutliche Spuren der Erosion auf, was einen Eindruck von Alter und Beständigkeit vermittelt. Im Vordergrund sind vereinzelt Büsche oder niedriges Gewächs zu erkennen, die sich an den Fels schmiegen.
Die Küste selbst erstreckt sich in einer sanften Kurve nach links, wobei das tiefe Blau des Meeres einen starken Kontrast zum Grün der bewachsenen Hänge bildet. Das Wasser ist nicht ruhig, sondern zeigt leichte Wellungen, die durch kurze, dynamische Pinselstriche angedeutet werden. Die Farbgebung variiert von einem intensiven Türkis in der Nähe des Ufers bis zu einem dunkleren Blau im Hintergrund.
Im entfernteren Bereich der Landschaft sind landwirtschaftliche Flächen erkennbar, die in geometrische Muster angelegt wurden. Dahinter erheben sich sanfte Hügel und Berge, deren Gipfel in einen Dunst gehüllt sind. Ein kleines Dorf oder eine Siedlung schmiegt sich an den Hang, was auf menschliche Präsenz in dieser Landschaft hindeutet.
Die Komposition ist durch die starke diagonale Linie des Felsvorsprungs gekennzeichnet, der das Bild in zwei Bereiche teilt: den näheren, felsigen Bereich und den weiter entfernten, offeneren Blick auf Meer und Land. Diese Aufteilung erzeugt eine gewisse Spannung zwischen Nähe und Ferne, zwischen dem Unmittelbaren und dem Weiten.
Die Farbpalette ist überwiegend gedämpft, mit einem Fokus auf Blau-, Grün- und Brauntöne. Die Lichtverhältnisse sind diffus, was einen melancholischen oder kontemplativen Eindruck verstärkt. Es scheint sich um eine Szene zu handeln, die in einer bestimmten Tageszeit eingefangen wurde, möglicherweise am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn das Licht weich und gleichmäßig ist.
Die Darstellung vermittelt ein Gefühl von Erhabenheit und Einsamkeit. Die Größe der Felsformation im Vergleich zur menschlichen Siedlung unterstreicht die Macht der Natur und die Vergänglichkeit menschlicher Aktivitäten. Es liegt eine gewisse Sehnsucht nach der Ferne, nach dem Unbekannten in der Luft, die durch den Blick über das Meer und die Berge verstärkt wird. Die Landschaft wirkt sowohl friedlich als auch unberührbar, ein Ort der Kontemplation und des Rückzugs.