Departure of Aeneas, by Francesco De Mura, 1742 Francesco de Mura (1696-1782)
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Francesco de Mura – Departure of Aeneas, by Francesco De Mura, 1742
Ort: Sforza Castle, Milan (Castello Sforzesco).
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Um ihn herum versammelt sich eine Gruppe von Frauen, deren Gestik und Mimik die emotionale Tiefe der Szene verdeutlichen. Einige weinen offen, andere zeigen Anzeichen von Verzweiflung oder resignieren in stiller Trauer. Eine Frau in weißem Gewand streckt ihre Hand aus, als ob sie ihn anflehen wollte, zu bleiben. Die Farbgebung ihrer Kleidung – Weiß und Hellblau – erzeugt einen Kontrast zur warmen Farbpalette des restlichen Bildes und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre innere Qual.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut. Der Protagonist befindet sich im Zentrum der Szene, umgeben von den trauernden Frauen. Im Hintergrund erkennen wir eine Küstenlandschaft mit einer Stadtmauer und einem Turm, die in das blaue Meer übergehen. Die Landschaft wirkt idyllisch, steht aber in deutlichem Kontrast zu dem emotionalen Aufruhr im Vordergrund. Ein Hund, der sich am Fuße des Protagonisten befindet, scheint dessen Entschlossenheit widerzuspiegeln oder vielleicht eine Loyalität auszudrücken, die auch in Zeiten der Trennung Bestand hat.
Die Beleuchtung ist dramatisch und lenkt das Auge auf die wichtigsten Figuren und Elemente. Das Licht fällt von oben herab und betont die Kontraste zwischen Hell und Dunkel, was die emotionale Intensität der Szene noch verstärkt. Die Verwendung von Stoffen – insbesondere die fließenden Gewänder der Frauen – verleiht dem Bild eine zusätzliche Dimension der Bewegung und des Dramas.
Subtextuell scheint es sich um einen Abschied von einer vertrauten Umgebung zu handeln, ein Aufbruch in eine ungewisse Zukunft. Es könnte als Metapher für den Verlust, die Veränderung oder das Verlassen von Heimat und Sicherheit interpretiert werden. Die Anwesenheit der Frauen deutet auf die Opfer hin, die mit dem Abschied verbunden sind – sowohl für den Protagonisten selbst als auch für diejenigen, die zurückbleiben. Der Blick des Protagonisten in die Ferne lässt Raum für Spekulationen über seine Ziele und Hoffnungen, während die Trauer der Frauen eine melancholische Note hinzufügt. Insgesamt erweckt das Bild ein Gefühl von Wehmut und Erwartung zugleich.