Mademoiselle Lucie Delabigne (1859–1910), Called Valtesse de la Bigne Édouard Manet (1832-1883)
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Édouard Manet – Mademoiselle Lucie Delabigne (1859–1910), Called Valtesse de la Bigne
Ort: Metropolitan Museum of Arts, New York.
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Ihre Frisur ist in ein dunkles Haarnetz gebunden, aus dem lockere Strähnen fallen und einen weichen Kontrast zum hellen Teint bilden. Die Augen, in einem blauen Farbton gehalten, wirken aufmerksam und leicht melancholisch. Der Blick ist nach vorne gerichtet, aber nicht direkt auf den Betrachter gerichtet, was einen Eindruck von Nachdenklichkeit oder Innenschau vermittelt.
Die Kleidung der Frau ist elegant, aber unprätentiös. Man erkennt ein dunkelblaues Oberteil mit einem floralen Muster, das durch die freie Pinselführung nur angedeutet wird. Ein weißes, hochgeschlossenes Blüschen mit einer feinen Rüsche am Kragen rahmt das Gesicht und lenkt die Aufmerksamkeit auf die zarte Struktur der Halsregion.
Der Hintergrund ist schlicht und in Grautönen gehalten, was dazu beiträgt, die Figur hervorzuheben und den Fokus auf ihre Gesichtszüge und ihre Haltung zu lenken. Die Farbpalette ist relativ gedeckt, mit Akzenten in Blau und Weiß, die durch die warmen Rottöne der Haare ergänzt werden.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um ein Porträt einer Person von gesellschaftlichem Rang handelt, was sich in der Kleidung und der sorgfältigen Ausführung des Bildnisses widerspiegelt. Dennoch wirkt das Gesamtbild nicht aufgesetzt oder pompös, sondern eher intim und persönlich. Die subtile Melancholie im Blick der Frau sowie die lockere, impressionistische Malweise lassen den Schluss zu, dass es sich um eine Darstellung handelt, die nicht nur äußerliche Merkmale festhält, sondern auch einen Einblick in die Persönlichkeit des Modells zu gewähren versucht. Die subtile Unvollständigkeit in der Ausführung, insbesondere im Bereich des Hintergrunds, trägt zur Atmosphäre der Flüchtigkeit und des Augenblicks bei, die für den Impressionismus typisch sind.