Portrait of the lion-hunter Pertuiset Édouard Manet (1832-1883)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Édouard Manet – Portrait of the lion-hunter Pertuiset
Ort: Museum of Art (Museu de Arte), São Paulo.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Noch einmal: Sind Sie sich bewusst, dass der Link zum Herunterladen von großen Dateien auf Ihrer Website NICHT funktioniert?!
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Löwe, der am Boden liegt, ist nicht in voller Pracht dargestellt, sondern wirkt durch die Malweise etwas fragmentiert und unvollendet. Er ist in Sand oder Erde vergraben, was seine Niederlage und Unbeweglichkeit unterstreicht. Die Farbgebung ist gedämpft und von einem diffusen, fast nebelartigen Licht durchzogen. Der Hintergrund besteht aus einer verschwommenen Darstellung eines bewaldeten Gebiets, dessen Details kaum erkennbar sind. Die Bäume wirken eher als Farbflecken, die das Gesamtbild strukturieren, als als detaillierte Landschaftselemente.
Das Bild scheint mehr zu sein als eine bloße Darstellung einer erfolgreichen Jagd. Vielmehr legt es eine Spannung zwischen der Macht des Menschen und der Wildheit der Natur offen. Der Jäger, obwohl der vermeintliche Sieger, wirkt nicht stolz oder überlegen, sondern eher in einen Zustand der Kontemplation versunken. Die Unvollständigkeit des Löwen könnte auf die Vergänglichkeit des Ruhms und die flüchtige Natur des Erfolgs hindeuten. Der Hintergrund, der in den Nebel getaucht ist, verstärkt diesen Eindruck von Unsicherheit und dem großen, unbezwingbaren Charakter der Natur.
Es ist also nicht nur ein Abbild einer Jagd, sondern eine Studie über Männlichkeit, Macht und die Beziehung des Menschen zur Natur, die in einem Moment der Stille und des Nachdenkens eingefangen zu sein scheint. Die Malweise, die eher dem Impressionismus angehört, trägt dazu bei, diese subtile, melancholische Atmosphäre zu verstärken.