Temperantia Sir Edward Burne-Jones (1833-1898)
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Sir Edward Burne-Jones – Temperantia
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Aus der Amphora fließt ein Wasserstrahl, der sich in Richtung eines darunterliegenden Feuers neigt. Das Feuer ist in warmen Gelb- und Orangetönen gemalt und bildet einen deutlichen Kontrast zur kühlen, blasseren Farbgebung des Hintergrunds und der Figur. Vertikal über der Figur sind lateinische Buchstaben angeordnet, die vermutlich das Wort TEMPERANTIA bilden.
Hier weht ein Hauch von Harmonie und Balance. Die Gegensätzlichkeit von Wasser und Feuer wird durch die Handlung der Frau in den Mittelpunkt gerückt. Das Wasser, das auf das Feuer gerichtet ist, suggeriert eine Kontrolle, eine Eindämmung oder gar eine Transformation der zerstörerischen Kraft des Feuers. Es wird eine Allegorie auf die Tugend der Mäßigung oder Temperanz angedeutet, die die Balance zwischen widersprüchlichen Elementen sucht.
Die Körperhaltung der Frau, leicht nach vorne geneigt und in tiefe Konzentration versunken, verstärkt den Eindruck von bewusster Handlung und innerer Disziplin. Die Darstellung wirkt weder theatralisch noch übersteigert, sondern eher in einer ruhigen, kontemplativen Weise gestaltet. Die Wahl des vertikalen Formats unterstreicht die spirituelle oder symbolische Dimension der Szene und lenkt den Blick des Betrachters auf die zentrale Handlung der Figur.