Dream of a young girl before dawn. 1830-1833 Karl Pavlovich Bryullov (1799-1852)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Karl Pavlovich Bryullov – Dream of a young girl before dawn. 1830-1833
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Über ihr schwebt eine weitere Gestalt, weiblich und in einem weiten, ätherischen Gewand gekleidet. Das Gewand ist in pastellfarbenen Tönen gemalt und vermittelt den Eindruck von Leichtigkeit und Transparenz. Die übergeordnete Figur hat die Arme ausgebreitet, als ob sie die schlafende Frau segnen oder beschützen möchte. Ihr Gesicht ist nur schematisch angedeutet, doch scheint eine milde und wohlwollende Ausstrahlung von ihr auszugehen. Ein dunkler Haarschmuck oder Kopfschmuck unterstreicht ihre ungewöhnliche Erscheinung.
Links vom Bett befindet sich ein Stuhl, der mit einem farbenfrohen Stoff bedeckt ist. Er wirkt etwas abgenutzt und gibt der Szene einen Hauch von Alltagswahrscheinlichkeit. Ein Fenster im Hintergrund lässt einen Blick auf eine Landschaft frei, die von Morgennebel und diffusen Licht durchzogen ist. Die Fensterläden sind teilweise geschlossen, was die Intimität des Raumes betont. Ein kleiner Tisch neben dem Bett trägt eine Lampe, deren Licht nur schwach glimmt.
Die Komposition ist durch die Dreiteilung des Bildes geprägt: das schlafende Mädchen im Vordergrund, die schwebende Gestalt in der Mitte und die Landschaft im Hintergrund. Diese Anordnung erzeugt eine gewisse Tiefe und lenkt den Blick des Betrachters automatisch zu den verschiedenen Elementen des Bildes.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Darstellung eines Traums handelt. Die schwebende Gestalt könnte eine Personifikation des Traums selbst sein, eine Schutzgestalt oder eine Erinnerung an eine verstorbene Person, die über die schlafende Frau wacht. Die Szene vermittelt eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Schutzes, doch gleichzeitig schwingt auch eine gewisse Melancholie und Fragilität mit. Die Dunkelheit des Raumes und die diffuse Beleuchtung verstärken den Eindruck einer Übergangsphase zwischen Schlaf und Erwachen, zwischen Traum und Wirklichkeit. Es scheint eine intime, fast vertrauliche Szene zu sein, die den Betrachter in die Privatsphäre des schlafenden Mädchens entführt.