Frederik de Wit – Nova Orbis Tabula in Lucem Edita, c.1665 Antique world maps HQ
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Antique world maps HQ – Frederik de Wit - Nova Orbis Tabula in Lucem Edita, c.1665
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Die Darstellung der Kontinente und Ozeane erfolgt in einer detaillierten, wenn auch typisch für die Epoche vereinfachten Form. Die Küstenlinien sind angedeutet, Flüsse und Gebirgszüge schematisch eingezeichnet. Die Benennung der Regionen und Städte erfolgt in lateinischer Schrift, was auf die Zielgruppe – gebildete Kreise und Gelehrte – hindeutet.
Besonders auffällig sind die zahlreichen, kunstvollen Kartuschen und Vignetten, die den Rand der Karte schmücken. In den oberen Ecken finden sich allegorische Darstellungen, möglicherweise als Personifikationen der Kontinente oder der Wissenschaften. Unterhalb der Hemisphären sind weitere Szenen abgebildet, die das Leben in verschiedenen Regionen der Welt veranschaulichen: eine Küstenszene mit Schiffen, eine Darstellung von Handel und Gewerbe, eine Landschaft mit Nomaden und eine Darstellung des antarktischen Eises. Diese Bilder sollen dem Betrachter einen Eindruck von den Menschen, Kulturen und wirtschaftlichen Aktivitäten in den verschiedenen Teilen der Welt vermitteln.
Die farbliche Gestaltung ist ebenfalls bemerkenswert. Die Karte ist in gedämpften Farben gehalten, wobei die Kontinente in verschiedenen Brauntönen und das Meer in Blau dargestellt sind. Die Kartuschen und Vignetten sind hingegen in kräftigeren Farben ausgeführt, wodurch sie sich vom Hintergrund abheben und die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen.
Die Karte vermittelt eine Botschaft von Wissen, Entdeckung und menschlicher Herrschaft über die Welt. Sie spiegelt den europäischen Anspruch auf die Erforschung und Aneignung der Welt wider, zeigt aber auch eine gewisse Wertschätzung für die Vielfalt der Kulturen und Landschaften. Die detaillierte Gestaltung und die kunstvollen Darstellungen unterstreichen den Wert der Kartografie als wissenschaftliches und künstlerisches Werk. Die lateinische Beschriftung und die allegorischen Darstellungen unterstreichen die Intellektualität und den Anspruch des Werkes. Insgesamt präsentiert die Karte ein Bild der Welt, wie sie im 17. Jahrhundert von europäischen Gelehrten und Entdeckern wahrgenommen wurde – eine Welt voller Wunder, Möglichkeiten und Grenzen.