North and South America, 1746 Antique world maps HQ
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Antique world maps HQ – North and South America, 1746
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Die Detailgenauigkeit in der Darstellung der Küstenlinien und Flüsse ist bemerkenswert. Zahlreiche Ortsnamen, Flüsse, Gebirge und andere geografische Merkmale sind lateinisch oder in einer frühen Form einer europäischen Sprache benannt und beschriftet. Diese Benennungspraxis spiegelt die europäische Perspektive und den Anspruch auf die Erforschung und Kategorisierung des Kontinents wider.
Im unteren Bereich der Darstellung befindet sich eine allegorische Figur, vermutlich eine römische oder griechische Göttin, die eine Kartusche mit dem Text AMERICAE Mappa generalis hält. Die Göttin steht vor einem Palmenbaum und einem Globus, Symbole für das neu entdeckte Land und das Wissen über die Welt.
Ein wesentlicher Subtext dieser Darstellung liegt in der Darstellung von Besitzansprüchen und Kolonialherrschaft. Die Farbgebung und die Beschriftung zeigen deutlich, welche europäischen Mächte welche Gebiete kontrollierten. Die Kartenfunktion war nicht nur die geografische Darstellung, sondern auch ein Instrument zur Legitimation und Festlegung von territorialen Ansprüchen.
Die Darstellung des Kontinents ist stark europäisch geprägt. Die indigene Bevölkerung und ihre Kulturen werden kaum oder gar nicht thematisiert. Der Fokus liegt auf der europäischen Wahrnehmung und den Interessen der europäischen Mächte. Die Karte ist somit ein Spiegelbild der damaligen Weltordnung und der europäischen Expansion.