Anton von Werner (1843-1915) – In the Troops’ Quarters outside Paris Alte und Neue Nationalgalerie (Berlin)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Alte und Neue Nationalgalerie – Anton von Werner (1843-1915) - In the Troops’ Quarters outside Paris
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Mehrere Soldaten sind im Vordergrund zu sehen. Einige lauschen dem Offizier, während andere sich anderweitig beschäftigen: einer sitzt an einem Tisch und schreibt, ein anderer hockt am Boden und sortiert Papiere oder Karten. Ein Soldat in roter Uniform und mit erhobenem Arm scheint eine Geschichte oder ein Lied zu erzählen oder zu dirigieren, während ein Kind ihn interessiert beobachtet. Die Anwesenheit des Kindes deutet auf eine ungewöhnliche – und potenziell beabsichtigte – Vermischung von Militär und Zivilisation hin.
Ein offenes Fenster im Hintergrund lässt einen Blick auf eine verschwommene Stadtlandschaft erhaschen, wahrscheinlich Paris, was den Kontext der Szene als Folge eines militärischen Feldzugs verdeutlicht. Das Feuer im Kamin spendet Wärme und Licht und verstärkt die Atmosphäre von provisorischer, aber komfortabler Unterbringung.
Die Szene ist nicht rein militärisch; sie vermittelt einen Eindruck von Alltag und Entspannung inmitten des Krieges. Der Kontrast zwischen der formellen Umgebung und den ungeschickten, praktischen Aktivitäten der Soldaten erzeugt eine gewisse Spannung. Es könnte eine subtile Botschaft der Anpassungsfähigkeit und des menschlichen Bedürfnisses nach Normalität selbst in Zeiten des Konflikts enthalten sein. Die Porträts an den Wänden, die die Gesichter bürgerlicher Personen zeigen, verstärken diesen Kontrast zusätzlich und unterstreichen die Eindringlichkeit des militärischen Vormarsches in eine zivile Welt. Die Anordnung der Figuren und die sorgfältige Auswahl der Details lassen den Schluss zu, dass der Autor eine Geschichte von militärischer Präsenz und ihrer Auswirkungen auf das zivile Leben erzählen möchte.