BRYULLOV Karl – Portrait of Countess Julia Samoilova, moving away from the ball with the stepdaughter Amatsiliey Pachchini 900 Classic russian paintings
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Haben die etwa ihre Kinder mit auf den Ball gebracht??? Und was ist denn mit all den anderen Dingen, wie zum Beispiel...?
Man konnte Krieg und Frieden ab dem Alter von 20 Jahren lesen, und es war üblich, dass man um dieses Alter auf Bälle ging.
Hier ist meine Frage: Wer kennt dieses Gemälde? Wenn jemand es kennt, kann er bitte folgende Fragen beantworten:
1. Welchen Genre gehört dieses Werk an?
2. Wo liegt der kompositorische Schwerpunkt?
3. Welche Elemente der Komposition stehen in Beziehung zueinander?
4. Verwendet der Künstler Stilmittel wie Rhythmus, Metrum, Kontrast und Nuance? Bitte zeigen Sie es, wenn Sie es wissen.
Die Samoilows sind Verwandte von Potemkin, und sie war sehr wohlhabend. Man sieht sogar bei diesem Mädchen noch ukrainische Züge. Auf einem Ball ist man ab 20 oder 25 Jahren schon eine alte Jungfrau. Жук, lies die Klassiker.
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Die jüngere Frau, an ihre Seite geklebt, wirkt etwas unsicher. Sie sitzt, fast schon unruhig, auf einem Stuhl und blickt ebenfalls nach vorne, aber mit einem Ausdruck, der zwischen Verlegenheit und Beobachtung pendelt. Ihr Kleid ist in sanfteren Grüntönen gehalten, was im Kontrast zum leuchtenden Rot der älteren Frau steht.
Der Hintergrund ist vage gehalten und zeigt eine Gruppe von Personen in festlicher Kleidung, die in der Ferne stehen und scheinbar den Ausgang der beiden Frauen verfolgen. Architektonische Elemente, Säulen und Bögen, lassen auf einen prunkvollen Ballsaal schließen. Ein abgeworfener Handschuh am Boden im Vordergrund unterstreicht die Hast und den Übergang, der stattfindet.
Die Komposition der Darstellung legt nahe, dass es sich um eine private, vielleicht sogar intime Szene handelt, die inmitten des öffentlichen Trubels eines Balls stattfindet. Die Bewegung, die durch das Kleid und den Blick der Frauen erzeugt wird, deutet auf eine Flucht, eine Entkommen oder zumindest eine bewusste Abwendung von der gesellschaftlichen Konvention hin.
Es lässt sich ein Unterton von Melancholie und vielleicht auch von sozialem Druck erkennen. Die ältere Frau scheint die jüngere zu beschützen, doch die unsichere Haltung der Jüngeren legt nahe, dass sie vielleicht nicht freiwillig mitgeht. Die Szene könnte eine Metapher für die gesellschaftlichen Zwänge des 19. Jahrhunderts sein, insbesondere für die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Die Abkehr vom Ball, dem Symbol der gesellschaftlichen Akzeptanz und des sozialen Auftritts, könnte ein Ausdruck von Rebellion oder zumindest einer Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit darstellen. Die Farbgebung, insbesondere der intensive Rotton des Kleides, verstärkt die emotionale Intensität der Szene.