Fragonard, Jean-Honore – L’orage, dit aussi La charette embourbee-Thunderstorm, or the cart stuck in the mud 1759? Canvas, 73 x 97 cm M.I. 1063 Part 1 Louvre
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Unterhalb des Wagens, inmitten eines weitläufigen, schlammigen Geländes, wimmelt es von einer großen Herde Schafe und einigen wenigen Kühen. Ein Mann, vermutlich der Kutscher oder ein Hirte, versucht verzweifelt, die Tiere in Schach zu halten und den Wagen aus dem Schlamm zu ziehen. Seine Figur ist in rotes Gewand gekleidet, was ihn visuell vom Rest der Szene abhebt.
Der Himmel ist von dunklen, wirbelnden Wolken überzogen, die einen bevorstehenden Sturm andeuten. Die Lichtverhältnisse sind gedämpft, und der Himmel wirft einen düsteren Schatten auf die Szene. Einige vereinzelte Lichtstrahlen brechen jedoch durch die Wolken und beleuchten bestimmte Bereiche, wodurch die Dramatik der Situation noch verstärkt wird.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit zunächst auf den in Not geratenen Wagen und die Menschen, die sich in ihm befinden. Doch der Blick wird dann unweigerlich zu den Tieren geführt, die in Panik geraten sind, und zum Hirten, der verzweifelt versucht, die Ordnung zu bewahren.
Es liegt der Eindruck vor, dass hier eine Welt des Luxus und der Ruhe abrupt durch die Naturgewalt unterbrochen wird. Der Schlamm und das drohende Unwetter symbolisieren möglicherweise die Vergänglichkeit des Lebens und die Unberechenbarkeit des Schicksals. Die Szene könnte als Allegorie für die Unfähigkeit der Oberschicht interpretiert werden, sich vor den Widrigkeiten des Lebens zu schützen – eine Erinnerung daran, dass alle Menschen, unabhängig von ihrem sozialen Status, der Natur unterworfen sind. Der Kontrast zwischen der Pracht des Wagens und der Tristesse der Umgebung verstärkt diesen Eindruck zusätzlich.