Maertgen van Bilderbeecq Rembrandt Harmenszoon Van Rijn (1606-1669)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rembrandt Harmenszoon Van Rijn – Maertgen van Bilderbeecq
Ort: Städelsches Kunstinstitut, Frankfurt am Main.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Das Gesicht ist von einem hellen Teint geprägt, wobei die Wangenpartie durch einen warmen, rosigen Farbton hervorgehoben wird. Die Augen sind klar und aufmerksam, der Ausdruck wirkt weder besonders aufgedreht, noch distanziert. Ein leichtes Lächeln umspielt ihre Lippen, das einen Eindruck von Selbstbewusstsein und Gelassenheit vermittelt.
Die Frisur ist schlicht gehalten; das Haar ist glatt zurückgekämmt und offen. Ein kunstvolles, weißes Häubchen, verziert mit filigranem Stickereimuster, rahmt das Gesicht ein. Darunter fällt ein ebenso aufwendig gearbeitetes Rüschenkragen, der tief hinabfällt und die Schultern bedeckt. Die weiße Farbe des Kragens bildet einen starken Kontrast zum dunklen, schlichten Kleid, das die Frau trägt. Dieses ist in einem tiefen Schwarz gehalten und wirkt fast wie eine Leinenwand, die das Gesicht und den Kragen stärker zur Geltung bringt.
Ein feiner, schwarzer Faden oder Perlenkette, verläuft vertikal über die Brust und unterstreicht die vertikale Ausrichtung des Porträts. Der Hintergrund ist vollkommen schwarz und unauffällig, sodass der Fokus vollständig auf der dargestellten Person liegt.
Der dunkle Hintergrund und die schlichte Kleidung lassen auf eine gewisse Zurückhaltung schließen, die dem Bild eine gewisse Würde verleiht. Das aufwendige Detail der Rüschen und des Häubchens könnte als Hinweis auf ihren sozialen Status oder ihren Wohlstand interpretiert werden. Es besteht die Möglichkeit, dass die Darstellung eine Aussage über die Rolle der Frau in der Gesellschaft der damaligen Zeit treffen will – eine Balance zwischen Bescheidenheit und Repräsentation. Die Frontalität des Blicks und die direkte Konfrontation mit dem Betrachter erzeugen eine Aura von Ehrlichkeit und Unmittelbarkeit.