Chrysostomus Coeler (1607-1664) Anselm van Hulle (1601-1674)
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Anselm van Hulle – Chrysostomus Coeler (1607-1664)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Darstellung ist halbkörperlich; der Mann trägt eine dunkle Robe, deren Ärmel in einem warmen Rotton aufblitzen. Das Gewebe scheint reich verziert zu sein, obwohl die Details aufgrund des Dunkeltons nur erahnt werden können. Ein hochgeschlossenes Kragenhemd mit filigraner Spitzenverzierung umrahmt das Gesicht und betont die formale Würde der Person. Das Haar ist dicht und gelockt, in dunklen Brauntönen gehalten und fällt locker über die Schultern.
Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert von Dunkelbraun, Schwarz und Rot. Die Lichtführung ist typisch für Porträts dieser Epoche: ein helles Licht fällt von links auf das Gesicht und den Oberkörper des Mannes, wodurch diese Bereiche hervorgehoben werden, während der Hintergrund in tiefem Schatten liegt. Dies verstärkt die räumliche Tiefe und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Hauptperson.
Die Inschrift am oberen Bildrand deutet auf den Namen und möglicherweise den Titel oder den Sitz des Porträtierten hin. Sie ist in einer kursiven Schrift gehalten und trägt zur Identifizierung bei, ohne jedoch das Gesamtbild zu dominieren.
Subtextuell könnte das Porträt eine Darstellung von Macht und Anstand sein. Die strenge Haltung, die dunkle Robe und der ernste Gesichtsausdruck vermitteln einen Eindruck von Würde und Verantwortungsbewusstsein. Das feine Kragenhemd und die möglicherweise kostbare Robe deuten auf einen hohen sozialen Status hin. Die leichte Melancholie im Ausdruck könnte eine Reflexion über die Last der Verantwortung oder die Vergänglichkeit des Lebens andeuten, ein häufiges Thema in der Barockzeit. Insgesamt wirkt das Porträt als eine feierliche Würdigung einer bedeutenden Persönlichkeit ihrer Zeit.