Jakob Lampadius (1593-1649) * Anselm van Hulle (1601-1674)
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Anselm van Hulle (After) – Jakob Lampadius (1593-1649)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Mann trägt einen dunklen, üppig fallenden Überzug, dessen Textur durch Licht- und Schattenspiele angedeutet wird. Ein aufwendiges Rüschenkragenwerk bildet einen deutlichen Kontrast zum dunklen Stoff und unterstreicht den Reichtum und die gesellschaftliche Stellung des Porträtierten. Ein breiter Hut, ebenfalls in dunkler Farbe gehalten, rahmt das Gesicht ein und verleiht ihm eine gewisse Würde.
Das Gesicht selbst ist von markanter Ausstrahlung. Die Nase ist groß und prominent, die Lippen schmal und leicht nach unten gezogen, was einen Eindruck von Ernsthaftigkeit oder vielleicht sogar Melancholie vermittelt. Die Augen sind dunkel und wirken aufmerksam, fast durchdringend. Ein auffälliges Merkmal ist der buschige Bart, der mit einer gewissen Sorgfalt gepflegt erscheint und dem Gesicht eine gewisse Individualität verleiht.
Die Farbgebung ist gedämpft und konzentriert sich auf dunkle Töne – Schwarz, Braun und Grau –, die einen feierlichen und würdevollen Charakter erzeugen. Das Licht fällt von links auf das Gesicht des Mannes, wodurch bestimmte Züge hervorgehoben werden und eine plastische Wirkung erzielt wird.
Die Inschrift oben im Bild deutet auf den Namen und möglicherweise den Titel oder die Zugehörigkeit des Porträtierten hin. Sie dient als Kontextualisierung und verleiht dem Werk einen dokumentarischen Aspekt.
Subtextuell könnte das Gemälde eine Aussage über Autorität, Bildung und gesellschaftlichen Status machen. Die sorgfältige Darstellung der Kleidung und des Bartes sowie die ernste Miene lassen auf einen Mann schließen, der sich seiner Position bewusst ist und diese auch repräsentiert. Die Dunkelheit der Farben und die zurückhaltende Lichtführung könnten zudem eine gewisse Kontemplation oder sogar eine Ahnung von Vergänglichkeit andeuten – typische Themen in der Kunst des 17. Jahrhunderts. Insgesamt wirkt das Porträt als ein Zeugnis einer vergangenen Epoche, das den Betrachter dazu anregt, über die Person und ihre Zeit nachzudenken.