Raguel’s Blessing of her Daughter Sarah before Leaving Ecbatana with Tobias Andrea Vaccaro (1604-1670)
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Andrea Vaccaro – Raguel’s Blessing of her Daughter Sarah before Leaving Ecbatana with Tobias
Ort: National Art Museum of Catalonia (Museu d´Art de Catalunya), Barcelona.
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Der ältere Mann, vermutlich der Vater der jungen Frau, erhebt seine Hände in einem segnenden Gestus. Seine Augen sind auf die Tochter gerichtet, und sein Gesicht zeigt sowohl Sorge als auch mütterlichen Zuspruch. Ein weiterer Mann, ebenfalls älteren Semesters, steht daneben, seine Haltung zurückhaltender, aber dennoch teilnehmend. Er trägt eine Kopfbedeckung, die seinen Rang oder seine Rolle in der Szene andeutet.
Links im Bild positioniert sich eine engelhafte Gestalt. Der Engel ist in ein blaues Gewand gehüllt und hält einen Stab, was auf eine göttliche Autorität hindeutet. Seine Anwesenheit verleiht dem Ereignis eine übernatürliche Dimension und unterstreicht die spirituelle Bedeutung des Abschieds.
Die Komposition ist durchdacht aufgebaut. Die Figuren sind in einer klaren räumlichen Tiefe angeordnet, wobei der Hintergrund von Säulen und einem architektonischen Aufbau gebildet wird. Diese Elemente verleihen der Szene eine gewisse Würde und Formalität. Das Licht fällt dramatisch auf die Hauptfiguren, wodurch ihre Emotionen verstärkt werden und sie aus dem Dunkel hervortreten.
Subtextuell scheint es sich um einen Abschied von einer Tochter zu handeln, die in die Fremde reisen muss. Die Segnung des Vaters deutet auf seinen Wunsch hin, ihr Schutz und Segen für ihre Reise zu geben. Der Engel symbolisiert göttliche Begleitung und Hoffnung. Die Szene könnte als Metapher für das Verlassen der Geborgenheit des Elternhauses und den Eintritt in eine ungewisse Zukunft interpretiert werden. Die Trauer der jungen Frau spiegelt die Angst vor dem Unbekannten wider, während die segnende Geste des Vaters Trost und Zuversicht vermittelt. Insgesamt erzeugt das Gemälde eine Atmosphäre von Melancholie, Hoffnung und religiösem Glauben.