Nils Bielke (1644-1716) * David Klöcker Ehrenstråhl (1629-1698)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
David Klöcker Ehrenstråhl (Attributed) – Nils Bielke (1644-1716)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Das Gesicht wirkt etwas rundlich, die Wangen sind gerötet, was einen Eindruck von Gesundheit und Wohlstand vermittelt. Die Augen sind dunkel und blicken direkt dem Betrachter entgegen, was eine gewisse Autorität suggeriert. Das Haar ist hochgesteckt und mit Locken versehen, ein typisches Merkmal der Mode des 18. Jahrhunderts.
Der Hintergrund ist düster gehalten und besteht aus einem dunklen Grau-Braunton. Links von dem Porträtierten sind Vorhänge mit schweren Quasten zu sehen, die einen gewissen Rahmen schaffen und die Inszenierung betonen. Im hinteren Bereich lässt sich ein verschwommener Blick auf eine Landschaft erkennen, der jedoch kaum Details preisgibt und eher als symbolischer Hintergrund dient.
Die Farbgebung ist insgesamt warm gehalten, wobei das Rot des Überkleides dominiert. Die silbernen Galons und der Hermelinpelz reflektieren das Licht und lenken die Aufmerksamkeit auf die kostbaren Materialien. Der Kontrast zwischen dem hellen Gesicht und den dunklen Hintergründen verstärkt die Wirkung des Porträts und hebt die Figur hervor.
Die Malweise wirkt traditionell und repräsentativ, typisch für höfische Portraits dieser Zeit. Die Details sind sorgfältig ausgearbeitet, insbesondere im Bereich der Gewänder und des Gesichts. Es entsteht ein Eindruck von Würde und Selbstbewusstsein, der die gesellschaftliche Bedeutung des Porträtierten unterstreicht. Die Pose und Kleidung deuten auf eine hohe Position in der Hierarchie hin – möglicherweise einen Beamten oder Adligen. Die direkte Blickrichtung vermittelt eine gewisse Erwartungshaltung und fordert den Betrachter heraus, sich dem dargestellten Individuum zu nähern.