Hinric Hasenberger, the Court Jester David Klöcker Ehrenstråhl (1629-1698)
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David Klöcker Ehrenstråhl – Hinric Hasenberger, the Court Jester
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Manns Gesichtsausdruck ist schwer zu deuten. Es scheint eine Mischung aus Melancholie, Ironie und vielleicht sogar einer gewissen Resignation darin zu liegen. Die buschigen Augenbrauen und der dunkle Bart verleihen ihm ein wildes, ungezähmtes Aussehen, das im Kontrast zur formalen Komposition des Porträts steht. Seine Hände sind in einer fast gebetsartigen Geste gefaltet, wobei er eine Kette oder einen Rosenkranz hält – ein Detail, das auf eine mögliche religiöse oder spirituelle Dimension hinweist, die jedoch durch den Kontext seiner Rolle als Hofnarr untergraben wird.
Im Vordergrund des Bildes befinden sich verschiedene Gegenstände: ein großer Metallbehälter, eine kleine Glocke und Spielkarten. Diese Objekte verstärken die Assoziation mit dem Narrentum und der Unterhaltung. Die Spielkarten deuten auf Glücksspiel und Zufall hin, während die Glocke möglicherweise für die Ablenkung und den Tumult steht, die mit der Rolle des Hofnarren verbunden sind. Der Metallbehälter wirkt fast wie eine Art Gefäß, das seine Existenz oder seine Waren enthält – ein Symbol für die Kommerzialisierung seiner Kunst und seines Daseins.
Die Farbgebung ist gedämpft und düster, wobei Rot als dominante Farbe hervorsticht. Diese Farbwahl könnte auf Leidenschaft, Wut oder auch Scham verweisen. Die dunklen Hintergründe verstärken das Gefühl der Isolation und des Außenseitertums. Insgesamt erweckt die Darstellung den Eindruck einer komplexen Persönlichkeit, die zwischen Unterhaltung und Tragödie, zwischen Nähe und Distanz gefangen ist. Es scheint, als ob der Künstler versucht hat, nicht nur ein äußeres Abbild zu schaffen, sondern auch einen Einblick in die innere Welt eines Mannes zu gewähren, dessen Rolle es ist, zu unterhalten, während er selbst möglicherweise von inneren Konflikten geplagt wird. Die Subtexte deuten auf eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen und der Position des Künstlers am Hof hin.