Blomstersmyckande putti * David Klöcker Ehrenstråhl (1629-1698)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
David Klöcker Ehrenstråhl (Attributed) – Blomstersmyckande putti
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Vordergrund wird von einem üppigen Blumengesteck dominiert, das die Putten umrankt und teilweise tragen. Es handelt sich um eine Vielfalt an Blüten in verschiedenen Farben – Rot-, Rosa- und Weißtöne dominieren –, die einen Kontrast zum grauen Himmel bilden. Einige der Putti halten einzelne Blumen oder Büschel davon, andere scheinen sie zu betrachten oder gar zu werfen.
Die Darstellung der Putten selbst ist von einer gewissen Sinnlichkeit geprägt. Ihre Körper sind weich modelliert und wirken fast zerbrechlich. Die Gesichtsausdrücke variieren: Einige zeigen Freude und Unbeschwertheit, während andere eine gewisse Melancholie oder Nachdenklichkeit ausstrahlen. Ein Putto liegt auf dem Blumengesteck, sein Blick scheint in die Ferne gerichtet.
Der Hintergrund besteht hauptsächlich aus einem turbulenten Himmelsbild mit dunklen Wolkenformationen. Das Licht fällt von oben herab und beleuchtet die Putten und das Blumengesteck, wodurch diese stärker hervorgehoben werden. Die Wolken erzeugen eine Atmosphäre der Unruhe und des Übergangs.
Subtextuell könnte dieses Werk als Allegorie auf Vergänglichkeit und Schönheit interpretiert werden. Das vergängliche Blumenornament, gehalten von den himmlischen Putten, steht im Kontrast zum düsteren Himmel, was die flüchtige Natur irdischer Freuden und der menschlichen Existenz andeuten könnte. Die Anwesenheit der Putti, traditionell Symbole für Liebe, Freude und Unschuld, verleiht dem Bild eine zusätzliche Ebene der Bedeutung. Sie könnten als Vermittler zwischen der irdischen Welt und einer höheren Macht verstanden werden, die über das Vergehen hinausweist. Die Komposition suggeriert ein Spiel von Gegensätzen: Licht und Dunkelheit, Freude und Melancholie, Vergänglichkeit und Ewigkeit.