Karl XII David Klöcker Ehrenstråhl (1629-1698)
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David Klöcker Ehrenstråhl – Karl XII
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der dargestellte Mann trägt eine prunkvolle Kleidung, bestehend aus einem silbernen Wams, darüber einen opulenten Pelzmantel, der über seine Schultern drapiert ist. Die Details der Rüstung sind sorgfältig wiedergegeben, was auf militärische Macht und Stärke hindeutet. Ein breiter Gürtel mit einer auffälligen Schnalle betont die Taille.
Der Hintergrund besteht aus dunklen, dramatischen Farbtönen – tiefbraun und rot – die durch Vorhänge und drapierte Stoffe erzeugt werden. Diese düstere Atmosphäre steht im Kontrast zur hellen Figur und lenkt den Blick auf ihn. Ein goldenes Element ist in der oberen linken Ecke sichtbar, möglicherweise ein Teil eines Throns oder einer anderen königlichen Insignie.
Am Fuß des Bildes befindet sich eine orientalisch anmutende Teppichlandschaft mit dunklen geometrischen Mustern. Vor dem Teppich liegt ein Kopf, der vermutlich einen Löwen darstellt. Diese Kombination aus westlicher Kleidung und orientalischen Elementen könnte auf die Reise- oder Eroberungsgeschichte des Porträtierten hindeuten. Der Löwenkopf, traditionell ein Symbol für Stärke und Königtum, verstärkt diesen Eindruck zusätzlich.
Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, mit einem Fokus auf Goldtöne, Silber und dunkle Farben. Das Licht fällt von links auf die Figur, wodurch ihre Gesichtszüge und Kleidung hervorgehoben werden. Der Blick des Mannes ist ernst und direkt, was eine gewisse Entschlossenheit vermittelt.
Subtextuell könnte das Werk als Darstellung eines Herrschers in einer Übergangsphase interpretiert werden – zwischen westlicher Tradition und orientalischem Einfluss. Die Kombination aus militärischer Rüstung und luxuriöser Kleidung deutet auf einen Mann hin, der sowohl Krieger als auch Herrscher ist. Der Löwenkopf könnte die Verbindung zu einem historischen Ereignis oder einer persönlichen Eigenschaft des Porträtierten symbolisieren. Insgesamt erzeugt das Gemälde ein Bild von Macht, Autorität und vielleicht auch Melancholie.