Venice. Pipes Vasily Polenov (1844-1927)
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Vasily Polenov – Venice. Pipes
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Der Blick wird durch eine Reihe von vertikalen und horizontalen Linien gelenkt, die durch Fensteröffnungen, Balkone und Schornsteine entstehen. Ein markanter Schornstein ragt in der Mitte des Bildes auf und dient als zentrales gestalterisches Element. Die Anordnung der Bauelemente wirkt beiläufig und spontan, als wäre sie aus einer schnellen Skizze entstanden. Die Pinselführung ist locker und expressiv, was der Darstellung eine gewisse Unmittelbarkeit verleiht.
Der Himmel im Hintergrund ist lediglich angedeutet und in einem blassen Blau gehalten. Er erzeugt eine diffuse Atmosphäre und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Vordergrundelemente. Ein dunkler Bereich im unteren Bildbereich deutet auf eine Wasserfläche hin, die das Gebäudeensemble noch weiter in die Tiefe rückt.
In dieser Darstellung scheint es weniger um eine genaue Wiedergabe der architektonischen Details zu gehen als vielmehr um die Vermittlung einer Stimmung. Die Wahl des Farbtons und die lockere Malweise erzeugen einen melancholischen und nostalgischen Eindruck. Man spürt eine gewisse Verlassenheit und den Einfluss der Zeit auf den Ort. Die fragmentarische Natur der Darstellung lässt den Betrachter die fehlenden Elemente selbst ergänzen und eine eigene Interpretation entwickeln. Es entsteht der Eindruck einer stillen, fast verlassenen Ecke einer Stadt, die ihre Geschichte trägt, aber gleichzeitig auch ein gewisses Geheimnis birgt. Die Betonung liegt auf der Atmosphäre und der subjektiven Wahrnehmung des Künstlers, weniger auf der realistischen Darstellung des Objekts.