Blagoveshchensky cathedral. Chapel of Cathedral of the Holy Mother of God at the head Vasily Polenov (1844-1927)
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Vasily Polenov – Blagoveshchensky cathedral. Chapel of Cathedral of the Holy Mother of God at the head
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Die Komposition ist dicht und fast überwältigend. Die Vielzahl der Ikonen, die kunstvollen Verzierungen und die Kerzenleuchter füllen den Raum vollständig aus. Die Farbgebung ist warm und gedämpft, dominiert von Rot-, Gold- und Brauntönen. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Erhabenheit und spiritueller Tiefe.
Der Künstler hat die Ikonen nicht mit fotografischer Präzision wiedergegeben. Vielmehr scheint er an einer atmosphärischen Wiedergabe interessiert zu sein, die den Eindruck eines heiligen und erhabenen Ortes vermittelt. Die etwas ungenauen Linien und die löste Pinselführung lassen eine gewisse Flüchtigkeit erkennen, die jedoch nicht von der Gesamtwirkung ablenkt, sondern diese sogar noch verstärkt.
Ein Blick auf den Boden zeigt eine unfertige, fast skizzenhafte Darstellung des Fußbodens. Diese Gegensätzlichkeit zwischen der detaillierten Ausarbeitung des Ikonostas und der simplen Wiedergabe des Bodens lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters gezielt auf den heiligen Bereich.
Der Eindruck ist der eines intensiven Gebetsraumes. Die Ikonen sind nicht nur religiöse Kunstwerke, sondern auch Fenster zu einer anderen Welt, einer Welt der Spiritualität und des Glaubens. Die Darstellung vermittelt eine stille Ehrfurcht und eine tiefe Verbundenheit mit dem Göttlichen. Es lässt sich die Vermutung zulassen, dass es dem Künstler darum ging, die spirituelle Atmosphäre dieses Ortes einzufangen und dem Betrachter zu vermitteln, was es bedeutet, in einer solchen Umgebung zu beten und zu meditieren. Die fast intime Perspektive lässt den Betrachter das Gefühl haben, sich in der Kapelle aufzuhalten und Zeuge dieser heiligen Szene zu werden.