St Jerome Albrecht Dürer (1471-1528)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Albrecht Dürer – St Jerome
Ort: National Museum of Ancient Art, Lisbon (Museu Nacional de Arte Antiga).
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Hier sehen wir eine Darstellung eines älteren Mannes in einer Innenraumansicht. Im Vordergrund dominiert sein Gesicht, das von tiefen Furchen und einem üppigen, weißen Bart geprägt ist. Die Haut wirkt durch die intensive Beleuchtung fast marmorartig und betont seine Reife und das Zeichen der Zeit. Er trägt eine tiefrote Robe, deren Kragen über einen dunkelblauen Hut hervorragt. Mit einer Hand stützt er sich auf den Tisch, während die andere leicht auf einen Schädel ruht, der direkt vor ihm platziert ist.
Der Tisch ist zudem mit einem geöffneten Buch, weiteren Büchern und einer Schreibfeder beladen. Im Hintergrund, hinter dem Mann, befindet sich eine architektonische Struktur, die eine Darstellung des Kreuzes beinhaltet, auf dem eine Gestalt hängt. Das Kreuz ist durch einen schmalen, hellen Streifen betont, der es vom dunkleren Hintergrund hervorhebt.
Die Komposition ist stark auf die Darstellung des Mannes fokussiert. Der Hintergrund wirkt fast wie eine Kulisse, die die zentrale Figur hervorhebt. Die Farbgebung ist warm und gedämpft, wobei Rot und Grau dominieren, was eine Atmosphäre der Kontemplation und der Melancholie erzeugt.
Die zahlreichen Symbole in der Darstellung tragen zu einer tiefgründigen Bedeutungsschicht bei. Der Schädel dient als memento mori, eine Erinnerung an die Vergänglichkeit des Lebens und die Unausweichlichkeit des Todes. Das Buch symbolisiert Wissen, Studium und die spirituelle Suche. Das Kreuz im Hintergrund verweist auf den christlichen Glauben und die Erlösung. Die Kombination dieser Elemente legt nahe, dass es sich um eine Darstellung eines Gelehrten oder eines religiösen Eremiten handelt, der mit Fragen der Existenz, des Glaubens und der Sterblichkeit auseinandersetzt. Die Geste des Mannes, die sowohl nachdenklich als auch resigniert wirkt, verstärkt den Eindruck einer inneren Auseinandersetzung. In dieser Darstellung scheint eine Reflexion über die menschliche Natur, das Leben und den Tod im Mittelpunkt zu stehen.