Bernhard von Reesen Albrecht Dürer (1471-1528)
Albrecht Dürer – Bernhard von Reesen
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Maler: Albrecht Dürer
Ort: Old Masters Picture Gallery (Gemäldegalerie Alte Meister), Dresden.
Das "Bildnis eines jungen Mannes", gemalt 1521, gehört zum Spätwerk Albrecht Dürers. Zu dieser Zeit war er bereits ein versierter Porträtmaler, der mehrere Dutzend Porträts bedeutender Persönlichkeiten seiner Zeit angefertigt hatte. In seinen Porträts versuchte Dürer, das geistige Wesen des Porträtierten zu erfassen. In dieser Hinsicht gilt das Porträt eines jungen Mannes als eine seiner besten Illustrationen. Der junge Mann hält ein Blatt Papier in der Hand, wahrscheinlich einen Brief, auf dem ein Teil der Adresse zu lesen ist - "Dem pernh...
Beschreibung von Albrecht Dürers Bildnis eines jungen Mannes
Das "Bildnis eines jungen Mannes", gemalt 1521, gehört zum Spätwerk Albrecht Dürers. Zu dieser Zeit war er bereits ein versierter Porträtmaler, der mehrere Dutzend Porträts bedeutender Persönlichkeiten seiner Zeit angefertigt hatte.
In seinen Porträts versuchte Dürer, das geistige Wesen des Porträtierten zu erfassen.
In dieser Hinsicht gilt das Porträt eines jungen Mannes als eine seiner besten Illustrationen.
Der junge Mann hält ein Blatt Papier in der Hand, wahrscheinlich einen Brief, auf dem ein Teil der Adresse zu lesen ist - "Dem pernh... zw...". Der Rest des Namens wird von seinen Fingern verdeckt. Lange Zeit wurde angenommen, dass das Bild den berühmten südniederländischen Maler, den Hofmaler Karls V. Bernart van Orleij, darstellt. Derzeit wird angenommen, dass es sich bei dem Mann um Bernhard von Riesen handelt, den Dürer in seinen persönlichen Tagebüchern erwähnt. Er war ein Kaufmann aus Danzig. Nach Dürers Aufzeichnungen erhielt der Künstler für dieses Gemälde acht Gulden.
Das Bild ist in Öl auf Holz und nimmt die gesamte Tafel ein. Die beiden Ränder des Hutes mussten beschnitten werden.
Der junge Mann ist nach der deutschen Mode der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gekleidet. Die dunklen Töne der Kleidung erlauben es, sich auf das Gesicht des jungen Mannes zu konzentrieren. Seine Gesichtszüge sind sehr korrekt und ausdrucksstark: ein gut ausgeprägtes Kinn, leicht nachdenkliche Augen, die etwas in der Ferne anstarren, die Falten seiner Lippen deuten darauf hin, dass er ein willensstarker, energischer, zielorientierter Mann war. Leider ist es unmöglich zu wissen, wie gut sich Dürer in diesem Fall als Physiognomiker erwiesen hat.
Bernhard von Riesen starb im Alter von dreißig Jahren, wenige Monate nach seiner Malerei im Oktober 1521, während einer weiteren Pestepidemie. Es gibt jedoch keinen eindeutigen Beweis dafür, dass das Gemälde von ihm stammt.
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Der Mann trägt einen breiten, schwarzen Hut, der über die Stirn gezogen ist und seinen Gesichtsausdruck zusätzlich betont. Unter dem Hut zeichnet sich eine offene Halskrause ab, die mit einem dunklen, pelzbesetzten Kragen kombiniert ist. Dieses Kleidungsensemble lässt auf einen Mann schließen, der zu einer wohlhabenden und einflussreichen Schicht gehörte. Die dunklen Farben der Kleidung, insbesondere der schwarze Hut und Kragen, wirken sehr formell und verleihen dem Porträt eine gewisse Schwere.
In seiner rechten Hand hält der Mann ein kleines, weißes Papier. Es ist nicht ganz klar, ob es sich um einen Brief, ein Dokument oder eine andere Art von Schriftstück handelt. Die Hand selbst ist sorgfältig gemalt, mit einer detaillierten Darstellung der Finger und Adern. Die Interaktion mit dem Papier ist subtil, aber sie lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf dieses Detail und erzeugt eine gewisse Spannung.
Der Hintergrund besteht aus einem diffusen, roten Farbton. Er ist weder detailliert noch ablenkend, sondern dient lediglich dazu, die Figur vor sich herzuheben. Die Farbwahl des Hintergrunds, in Verbindung mit der dunklen Kleidung des Mannes, erzeugt einen starken Kontrast und betont die zentrale Figur.
Die gesamte Komposition vermittelt den Eindruck eines Mannes, der über seine Rolle und seinen Platz in der Welt nachdenkt. Das subtile Lächeln, die nachdenkliche Miene und die Geste mit dem Papier lassen auf eine komplexe Persönlichkeit schließen, die sowohl intellektuell als auch emotional beladen ist. Es ist eine Darstellung, die mehr als nur das äußere Erscheinungsbild einfängt; sie versucht, einen Einblick in die innere Welt des Porträtierten zu gewähren.