Houses at Montmartre Maria Slavona (1865-1931)
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Maria Slavona – Houses at Montmartre
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
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Im Vordergrund sticht ein üppiger Baum mit leuchtend gelben Blättern hervor. Dieser Farbkontrast gegenüber der eher monochromen Architektur erzeugt einen Blickfang und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters. Der Baum wirkt wie ein lebendiger Gegenpol zur sterilen Umgebung der Häuser. Er suggeriert eine Verbindung zur Natur, eine Art Oase inmitten der urbanen Struktur.
Ein niedriger Mauerwall bildet die untere Begrenzung des Bildes und verstärkt den Eindruck einer geschützten, abgegrenzten Welt. Die grobe Textur der Mauer steht im Kontrast zur glatten Oberfläche der Fassaden und verleiht der Szene eine gewisse Haptik.
Die Darstellung ist nicht naturalistisch, sondern eher impressionistisch. Die Pinselstriche sind sichtbar und die Farben werden nicht exakt wiedergegeben, sondern eher in ihrer Wirkung auf den Betrachter eingesetzt. Dies erzeugt eine Atmosphäre von flüchtiger Beobachtung und subjektiver Wahrnehmung.
Es lässt sich die Vermutung anstellen, dass das Werk nicht nur eine Momentaufnahme der Architektur festhalten will, sondern auch eine subtile Reflexion über das Leben in der Stadt. Die Gegenüberstellung von Natur und Architektur, von Ruhe und Hektik, von Privatheit und Öffentlichkeit eröffnet Interpretationsspielräume über die Bedingungen des modernen Lebens. Die Szene scheint eine gewisse Melancholie zu tragen, eine Sehnsucht nach einer verloren gegangenen Harmonie zwischen Mensch und Natur.