Bernhard Dernburg Max Slevogt (1868-1932)
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Max Slevogt – Bernhard Dernburg
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
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Die Farbgebung ist gedämpft und warm gehalten. Ein ockerfarbener Hintergrund bildet die Basis, auf dem das dunkle Anzuggewand des Mannes kontrastiert. Dieser Kontrast verstärkt die Präsenz der Figur und lenkt den Blick unmittelbar auf ihr Gesicht. Die Pinselstriche sind sichtbar und wirken teilweise kraftvoll, was dem Bild eine gewisse Dynamik verleiht, obwohl es sich um ein Porträt handelt.
Die Haltung des Dargestellten ist von einer gewissen Anspannung geprägt. Seine Hände ruhen vor seiner Brust, wobei er einen Finger leicht an seine Kleidung legt – eine Geste, die entweder Nervosität oder Nachdenklichkeit ausdrücken könnte. Die Jacke ist locker drapiert, was auf eine gewisse Ungezwungenheit hindeutet, die jedoch durch den intensiven Blick nicht ganz wettgemacht wird.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich um ein Porträt einer Persönlichkeit handelt, die von Verantwortung und möglicherweise auch von inneren Konflikten gezeichnet ist. Die Kombination aus Würde, Müdigkeit und Anspannung deutet auf einen Mann hin, der in einer Position von Macht oder Einfluss steht, aber gleichzeitig mit den Lasten dieser Position zu kämpfen hat. Der Blick des Dargestellten scheint eine Frage zu stellen, ein Bedürfnis nach Verständnis oder vielleicht auch eine Bitte um Verurteilung auszudrücken. Die Malweise lässt vermuten, dass es sich nicht um eine rein repräsentative Darstellung handelt, sondern vielmehr um den Versuch, die innere Haltung und den Charakter des Porträtierten einzufangen.