View of Riddarholmen Emma Toll (1847-1917)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Emma Toll – View of Riddarholmen
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im mittleren Bereich erstreckt sich ein Gewässer, dessen Oberfläche durch die Reflexion der umliegenden Gebäude leicht trüb erscheint. Eine Brücke überspannt das Wasser und verbindet den vorderen Teil der Szene mit dem Hintergrund. Die Brückenkonstruktion wirkt filigran und fast transparent im Vergleich zur massiven Architektur dahinter.
Der Horizont wird von einer Ansammlung von Gebäuden eingenommen, wobei ein markanter Turm die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Seine spitze Form durchbricht die diffuse Wolkendecke und verleiht der Komposition eine vertikale Ausrichtung. Die Gebäude sind in gedämpften Farben gehalten, was ihnen eine gewisse Distanz und Unbestimmtheit verleiht.
Der Bildaufbau ist von einer starken Symmetrie geprägt, die jedoch durch die unregelmäßige Verteilung der Schneemassen und die leichte Verschiebung des Blickwinkels aufgebrochen wird. Die Farbpalette ist überwiegend kühl gehalten – Blautöne, Grautöne und Weiß dominieren das Bild. Dies verstärkt den Eindruck von Kälte und Winterstimmung.
Es liegt eine gewisse Sehnsucht in der Darstellung; ein Gefühl der Ruhe und Kontemplation vermittelt sich durch die verschneite Landschaft und die gedämpfte Beleuchtung. Die Distanz zur Stadt, die durch den Blickwinkel erzeugt wird, deutet auf eine Beobachterposition hin, einen Moment des Innehaltens und Reflektierens über das urbane Leben. Die Darstellung der Natur, die in den städtischen Raum eindringt – Schnee, Büsche –, suggeriert eine Verbindung zwischen Mensch und Umwelt, auch wenn diese durch die winterliche Kälte gedämpft wird. Die Malweise ist impressionistisch angelegt, mit schnellen Pinselstrichen und einer lockeren Pinselführung, was dem Bild eine gewisse Lebendigkeit und Spontaneität verleiht.