Portrait of Orazio Grossoni Pietro Villani (1866-1935)
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Pietro Villani – Portrait of Orazio Grossoni
Ort: Pinacoteca di Brera, Milano.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
В конкурсе знания картин, не смогла ответить, кто на этом портрете, что за человек. И нашла ответ____Гроссони учился в Академии изящных искусств Брера в Милане у Раффаэле Каснеди и работал в студии скульптора Эрнесто. Баззаро. Он выставлял портреты и жанровые работы на первых трех выпусках Миланской Триеннале, выиграв премию Фумагалли в 1894 году. Он также принимал участие в крупных мероприятиях национального и международного уровня, включая Турин (1898 г.) и Миланской (1906 г.) выставок, а также Всемирная выставка 1900 г. в Париже, где он был награжден серебряной медалью. Погребальная скульптура, за которую он стал известен и почитался в первые годы ХХ века включает гробницы Боккони (1901 – 14) и Саккетти (1921) и d памятник Антонио Аскари (1928 г.) в Монументале Чимитеро в Милане. Он также создавал модели для медалей и работал с комиссарами по строительству Миланского собора с 1936 по 1939 год. Википедия
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Die Darstellung ist malerisch angelegt; die Gesichtszüge und die Kleidung sind nicht scharf umrissen, sondern wirken durch einen lockeren Pinselstrich und die Verwendung von warmen, erdigen Farbtönen – vor allem Brauntöne, Grau und Beige – aufgelöst. Diese Technik erzeugt eine Atmosphäre der Intimität und Unmittelbarkeit. Die Textur des Leinwandmaterials ist deutlich erkennbar, was die malerische Natur des Werkes zusätzlich betont.
Der Hintergrund ist rudimentär gehalten und besteht aus einem verschwommenen, golden schimmernden Farbton, der den Eindruck einer inneren Beleuchtung vermittelt. Er lässt den Fokus voll und ganz auf der Figur liegen und trägt zur Isolation des Porträtierten bei.
Die Kleidung des jungen Mannes – ein dunkler Anzug mit offenem Kragen und leicht gebundenem Schal – wirkt schlicht und zeitgenössisch. Sie lenkt nicht von seiner Persönlichkeit ab, sondern unterstreicht eher die Konzentration auf das Individuum.
In diesem Porträt scheint es um die Darstellung eines inneren Zustands zu gehen. Die ernste Miene, der nachdenkliche Blick und die lockere Malweise deuten auf eine gewisse Verletzlichkeit und eine introspektive Haltung hin. Hier könnte ein Moment der Reflexion eingefangen sein, ein flüchtiger Einblick in die Gedankenwelt des Porträtierten. Es entsteht der Eindruck, dass der Künstler nicht nur das äußere Äußere, sondern vor allem die innere Welt des dargestellten Mannes zu erfassen suchte.