Maximilien Luce – High Furnaces, 1896-99 Sotheby’s
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Sotheby’s – Maximilien Luce - High Furnaces, 1896-99
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Künstler hat die Szene mit einer expressiven Pinselführung gemalt, wodurch die Oberfläche der Bildträgers rau und lebendig wirkt. Die Farbgebung ist intensiv und kontrastreich; das leuchtende Rot des Ofens steht in starkem Kontrast zu den gedämpften Farben der Umgebung. Diese Gegenüberstellung verstärkt die Wirkung der Hitze und des Lärms, die von der Anlage ausgehen müssen.
Im Vordergrund sind einige menschliche Figuren erkennbar, die sich zwischen den Gebäuden und Maschinen bewegen. Sie wirken klein und unbedeutend im Vergleich zur monumentalen Größe der Industrieanlage, was auf die Entfremdung des Menschen von seiner Arbeitsumgebung hindeuten könnte. Ihre Gesten sind kaum zu erkennen, sie scheinen in ihre Arbeit versunken oder gar verloren.
Die Beleuchtung ist diffus und ungleichmäßig; das Licht scheint hauptsächlich vom Hochofen selbst auszugehen, wodurch ein dramatischer Effekt entsteht. Die Schatten sind tief und kontrastreich, was die Szene zusätzlich betont.
Es liegt der Eindruck vor, dass hier nicht nur eine reine Darstellung einer Industrieanlage erfolgt, sondern auch eine Reflexion über die Auswirkungen der Industrialisierung auf Mensch und Umwelt. Der Rauch, der in den Himmel steigt, könnte als Symbol für Verschmutzung und Zerstörung interpretiert werden, während die monumentale Größe des Schornsteins die Macht und den Einfluss der Industrie unterstreicht. Die kleinen Figuren im Vordergrund stehen symbolisch für die Arbeiter, deren Leben von dieser industriellen Umgebung geprägt ist. Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von Härte, Lärm und einer gewissen Bedrohlichkeit, das die Schattenseiten des Fortschritts thematisiert.