Johan (1589-1618), Prince of Sweden, Duke of Östergötland * Holger Hansson
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Holger Hansson (Attributed) – Johan (1589-1618), Prince of Sweden, Duke of Östergötland
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der junge Mann trägt eine dunkle, reich verzierte Kleidung mit silbernen Stickereien, die einen gewissen Reichtum und Status signalisieren. Ein tiefblaues Tuch ist über seine Schultern gelegt, möglicherweise ein Zeichen für seine Position oder Zugehörigkeit zu einem bestimmten Orden oder einer Familie. Die feine Spitze am Kragen unterstreicht ebenfalls seinen gesellschaftlichen Stand.
Das Gesicht wirkt ernst und etwas melancholisch. Die Haut ist blass, die Lippen geschlossen. Das Haar ist kurz geschnitten und weist eine gewisse Unordnung auf, was möglicherweise versucht, einen Eindruck von Natürlichkeit zu vermitteln, obwohl das Gesamtbild sehr inszeniert erscheint.
Der dunkle Hintergrund lässt die Figur stärker hervortreten und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihr Gesicht und ihre Kleidung. Die Schrift über dem Kopf des Porträtierten, in einer Mischung aus lateinischen und möglicherweise schwedischen Buchstaben, liefert offenbar Informationen zu seiner Identität und seinem Lebensweg – Geburts- und Sterbedatum sind erkennbar. Dies verstärkt den Eindruck eines historischen Dokuments oder einer offiziellen Würdigung.
Die Komposition ist symmetrisch und auf eine klare Darstellung des Protagonisten ausgerichtet. Es fehlen Elemente, die eine persönliche Note oder einen Einblick in seine Persönlichkeit vermitteln würden. Vielmehr scheint es darum zu gehen, ein Bild von Autorität und Würde zu schaffen. Die subtile Melancholie im Gesicht könnte als Hinweis auf eine frühe Jugend und den Verlust der Unbeschwertheit durch die Last seiner Verantwortung interpretiert werden. Insgesamt hinterlässt das Gemälde einen Eindruck von formeller Strenge und einem gewissen historischen Gewicht.