Study of a Saddled Bay Hunter John Ferneley (1782-1860)
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John Ferneley – Study of a Saddled Bay Hunter
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Farbpalette beschränkt sich auf warme Brauntöne, Schwarz und Beige. Das Fell des Tieres wird in verschiedenen Schattierungen wiedergegeben, was eine plastische Wirkung erzeugt und die Muskelstruktur hervorhebt. Die dunklen Abschnitte an Mähne, Schweif und Hufe bilden einen deutlichen Kontrast zum rötlich-braunen Körperbau und verstärken so die räumliche Tiefe. Das Sattelgestell und der Zaum sind in einem dunkleren Braun gehalten und fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein.
Die Darstellung ist realistisch, jedoch nicht naturalistisch im Sinne einer exakten Abbildung. Der Künstler scheint weniger an einer detailgetreuen Wiedergabe interessiert zu sein als vielmehr an der Erfassung des Wesens des Tieres – seiner Kraft, Anmut und Vitalität. Die leicht offene Haltung des Pferdes, die aufmerksamen Augen und die angespannte Muskulatur lassen eine gewisse Lebendigkeit erkennen.
Es liegt ein gewisser Fokus auf die Darstellung von Stärke und Gebrauchstauglichkeit vor. Das gesattelte Tier suggeriert seine Funktion als Reittier, als Werkzeug oder Begleiter des Menschen. Die schlichte Umgebung verstärkt diesen Eindruck; sie lenkt nicht ab von der zentralen Figur und betont ihre Bedeutung.
Die Malweise deutet auf eine sorgfältige Beobachtung und ein handwerkliches Können hin. Die Pinselstriche sind zwar erkennbar, wirken aber dennoch harmonisch und tragen zur Gesamtwirkung bei. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Ruhe, Kraft und Harmonie zwischen Mensch und Tier. Es ist weniger eine Porträtstudie als vielmehr eine Würdigung der Schönheit und Funktionalität eines Arbeitspferdes.