Coriolanus entreated by his wife and his mother Nicolas Poussin (1594-1665)
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Nicolas Poussin – Coriolanus entreated by his wife and his mother
Ort: Nicolas Poussin museum (Musée Nicolas Poussin), Les Andelys.
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Im Vordergrund knien die Frauen, beide in langen Gewändern, in verzweifelter Geste vor ihm. Die eine, vermutlich seine Frau, streckt die Arme aus und versucht ihn anzusprechen. Ihre Gesichtszüge sind von Sorge und Flehen gezeichnet. Die andere Frau, mutmaßlich seine Mutter, klammert sich an seinen Arm und zieht ihn zurück. Ihre Haltung drückt eine Mischung aus Angst und Entschlossenheit aus.
Der Mann in der Rüstung, dessen Gesichtsausdruck schwer zu deuten ist, scheint innerlich zerrissen. Er hält seinen Speer fest und blickt über die Frauen hinweg in die Ferne. Seine Körperhaltung ist angespannt, und es scheint, als würde er sich mit einer schwierigen Entscheidung auseinandersetzen.
Zurückhaltend stehen mehrere Soldaten in der Nähe. Einige wirken besorgt, andere gleichgültig. Ein Mann, vermutlich ein Berater oder ein Militärbeauftragter, hält eine Schriftrolle in der Hand.
Die Farbgebung ist gedämpft und von dunklen Tönen dominiert, was die dramatische Spannung der Szene unterstreicht. Die Kleidung der Frauen bildet einen krassen Kontrast zu der glänzenden Rüstung des Mannes, was ihre Verwundbarkeit und Hilflosigkeit betont.
Die Komposition ist dynamisch und führt den Blick des Betrachters von den Frauen zum Mann und dann zur Stadtmauer im Hintergrund. Dies erzeugt eine Atmosphäre der Ungewissheit und des bevorstehenden Konflikts.
Die Subtexte der Darstellung kreisen um Themen wie Pflicht, Ehre, Familie und die Macht der Frauen. Der Konflikt zwischen militärischer Pflicht und familiären Bindungen wird hier auf eindringliche Weise dargestellt. Die verzweifelten Bemühungen der Frauen, den Mann von seinem Vorhaben abzubringen, werfen Fragen nach den moralischen Implikationen von Krieg und Macht auf. Auch die Rolle der Familie in der römischen Gesellschaft und der Einfluss der mütterlichen Liebe auf politische Entscheidungen sind mögliche Interpretationsansätze. Die Schriftrolle in der Hand des Beraters könnte auf die politischen Implikationen der bevorstehenden Entscheidung hinweisen, möglicherweise eine Kapitulation oder ein Bündnis.