Rousseau (98) Henri Julien Felix Rousseau (1844-1910)
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Henri Julien Felix Rousseau – Rousseau (98)
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Der Hintergrund besteht aus einer Wand, die mit einem sich wiederholenden, stilisierten Blumenmuster in Grüntönen versehen ist. Das Muster wirkt leicht veraltet und verleiht der Szene einen Hauch von Nostalgie oder gar eine gewisse Künstlichkeit. Die Wand selbst ist in einem warmen Gelbton gehalten, der die Farben des Straußes verstärkt.
Der Strauß steht auf einer schmalen, dunkelgrünen Oberfläche, die als Tisch oder Ablagefläche interpretiert werden kann. Sie bildet eine klare Abgrenzung zum Hintergrund und gibt der Komposition eine gewisse Stabilität.
Die Malweise ist charakteristisch für eine naive Kunstrichtung. Die Formen sind vereinfacht, die Perspektive ist nicht streng wissenschaftlich und die Farben werden oft ohne große Berücksichtigung der realen Farbwiedergabe eingesetzt.
Neben der bloßen Darstellung eines Blumenstraußes könnte das Werk auch als eine Reflexion über Vergänglichkeit und Schönheit interpretiert werden. Die Üppigkeit des Straußes steht im Kontrast zum stilisierten, fast schon dekorativen Hintergrund. Dies könnte auf eine Auseinandersetzung mit der Künstlichkeit des Alltags versus der natürlichen Welt hindeuten. Die Farbintensität und die etwas ungeschliffene Maltechnik lassen zudem eine tiefe Verehrung für die Schönheit der Natur erahnen. Es liegt eine gewisse Einfachheit und Direktheit in der Darstellung vor, die eine unmittelbare emotionale Wirkung erzielt.