The Housekeeper Jean Baptiste Siméon Chardin (1699-1779)
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Jean Baptiste Siméon Chardin – The Housekeeper
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Raum selbst ist spartanisch eingerichtet und wirkt düster. Die Wände sind dunkel und wirken fast wie eine grobe Textur, was einen Eindruck von Verfall oder Vernachlässigung erweckt. Ein Fenster links im Bild lässt ein wenig Licht herein, doch es scheint kaum den tristen Charakter des Raumes aufzuhellen. Der Boden ist mit kleinen Gegenständen übersät – vermutlich Abfälle ihrer Arbeit oder vergessene Kleinigkeiten.
Die Frau selbst wirkt in sich gekehrt und nachdenklich. Ihr Blick ist gesenkt, ihre Haltung angespannt. Es entsteht der Eindruck einer stillen Melancholie, vielleicht auch von Einsamkeit. Die Beleuchtung konzentriert sich auf ihre Figur, wodurch sie im Zentrum des Interesses steht, während der Hintergrund in Dunkelheit getaucht bleibt.
Subtextuell könnte das Werk als eine Darstellung des einfachen Lebens und der oft unsichtbaren Arbeit betrachtet werden, die von Frauen geleistet wurde. Es ist möglich, dass der Künstler hier die Würde und Ausdauer einer Hausangestellten hervorheben möchte, deren Leben geprägt war von Bescheidenheit und harter Arbeit. Die düstere Atmosphäre könnte zudem auf die Isolation und die fehlende Anerkennung hinweisen, denen solche Personen oft ausgesetzt waren. Der Fokus auf das Schreiben deutet möglicherweise auch auf eine Sehnsucht nach Verbindung oder Ausdruck jenseits der alltäglichen Pflichten hin. Insgesamt vermittelt die Malerei ein Gefühl von stiller Kontemplation und einer subtilen Kritik an gesellschaftlichen Ungleichheiten.