Stefan Schlick * David Frumerie
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David Frumerie (Attributed) – Stefan Schlick
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Darstellung legt einen deutlichen Fokus auf seine Kleidung. Er trägt eine prächtige, weitgeschnittene Robe mit auffälligen, geometrischen Mustern in Schwarz-Weiß. Die Textur des Stoffes wird durch Licht und Schatten akzentuiert, was der Robe eine gewisse Tiefe verleiht. Unter der Robe scheinen eng anliegende Hosen oder Leggings zu sein, die ebenfalls gemustert sind. Die Schuhe sind hoch geschnürt und wirken robust. Auf seinem Kopf trägt er einen dunklen Hut mit einem kleinen, aufrechten Element.
Ein Detail, das sofort ins Auge fällt, ist der kleine Gegenstand, den er in seiner rechten Hand hält. Es handelt sich um eine Art Gefäß oder Becher, dessen Inhalt nicht erkennbar ist. Die Geste, mit der er es präsentiert, wirkt fast wie ein Angebot oder eine Einladung.
Die Schriftinschrift am oberen Bildrand, die seinen Namen und Titel nennt, deutet auf einen Auftrag hin – dies ist kein privates Porträt im informellen Sinne. Der Name unterhalb der Darstellung bestätigt dies zusätzlich. Die Jahreszahl 1596 gibt den Zeitpunkt der Entstehung an.
Subtextuell könnte das Porträt als eine Demonstration von Status und Macht interpretiert werden. Die luxuriöse Kleidung, die aufrechte Haltung und der direkte Blick vermitteln Autorität und Selbstbewusstsein. Die Präsentation des Gefäßes könnte symbolisch für Gastfreundschaft oder Fürsorge stehen, möglicherweise ein Hinweis auf seine Rolle in der Gesellschaft. Der dunkle Hintergrund verstärkt den Eindruck von Würde und Distanz. Die schlichte Komposition lässt wenig Raum für Ablenkung und lenkt die Aufmerksamkeit vollends auf die Person des Porträtierten. Insgesamt entsteht ein Bild eines Mannes, der sich seiner Position bewusst ist und diese auch repräsentiert.